Feinde, Freunde, Fremde?

Deutsche Perspektiven auf die USA / Band 11 der Tutzinger Studien zur Politik

Tutzing / Tempe (USA) / Publikation / Online seit: 22.03.2018

Von: Sebastian Haas

Foto: Wikimedia Commons / JFK Archive

# USA, Zeitgeschichte

Gleichgültig war Amerika den Deutschen nie. Die USA galten als Inbegriff des „wohlwollenden Hegemons" und waren Aufhänger von zahlreichen Feindbildern. Sie wurden als kulturelle Fremdlinge bewundert oder verdammt. Aber leidenschaftslos oder statisch waren die deutschen Perspektiven kaum.


Historiker, Politikwissenschaftler, Amerikanisten, Sozial- und Literaturwissenschaftler zeigen in diesem Band, dass die USA oft zugleich Freund, Feind und fremd waren. Austausch, Anpassung und Ablehnung existierten in Deutschland nicht selten nebeneinander. Die versammelten Blicke auf die USA reichen von romantischen Amerikabildern der Nachkriegszeit über Amerikanisierung und Antiamerikanismus der 1970er- und 1980er-Jahre bis hin zu den Anschlägen vom 11. September 2001 und die jüngste Vergangenheit.

Mit Beiträgen von Alex Alvarez, Volker Benkert, Franz Eder, Moritz Fink, Axel Fischer, Christer S. Garrett, Katharina Gerund, Konrad H. Jarausch, Daniel Kosthorst, Marita Krauss, Stefanie Kunze, Jan Logemann, Heide Reinhäckel, Maren Roth, Rolf Steininger und Frank Usbeck.

Die Konferenz "Feinde, Freunde, Fremde? Deutsche Perspektiven auf die USA" fand vom 15. bis 17. Mai 2015 an der Akademie für Politische Bildung statt. Tagungsleiter war der Herausgeber des nun vorliegenden Bandes, Volker Benkert - der an der Arizona State University lehrt und 2015 Gastdozent an der Akademie war.

Die Schriftenreihe Tutzinger Studien zur Politik will mit wissenschaftlichem Anspruch, didaktisch fundiert und in allgemeinverständlicher Form Veränderungen in den politischen und gesellschaftlichen Ordnungen analysieren und für einschlägige Reformideen sensibilisieren. Ihr Fokus gilt den sich wandelnden inneren Funktionsbedingungen von Demokratien und den Konstellationen einer sich neu ausrichtenden globalen Ordnung. Die Studien sollen dazu befähigen, politische Zusammenhänge besser zu verstehen und aktiv an der Mitgestaltung unserer Gesellschaft und politischer Ordnung teilzuhaben.


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