Aktuelle Publikationen


Ursula Münch, Jörg Siegmund (Hrsg.), Thomas Schölderle (Red.)
Mobilisierung der Demokratie
60 Jahre Akademie für Politische Bildung

[Festbroschüre zum 60-jährigen Bestehen der Akademie für Politische Bildung]
Tutzing 2017, Akademie für Politische Bildung, 189 Seiten
ISBN-13: 978-3-9814111-4-0
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Die Veröffentlichung anlässlich des 60. Gründungsjubiläums der Akademie für Politische Bildung präsentiert viele unterschiedliche Facetten ihrer Arbeit. Der Band gewährt nicht nur Einblicke in die wissenschaftlichen Aufgabenbereiche und Kooperationen der Tutzinger Bildungsstätte, sondern porträtiert – begleitet von zahlreichen Illustrationen – auch ihre Geschichte und Entwicklung sowie Veränderungen in Öffentlichkeitsarbeit, Publikationswesen, Bibliothek oder der Baugeschichte des Hauses. Die Festbroschüre lässt darüber hinaus viele Stimmen, etwa aus Tagungssekretariat, Hauswirtschaftsleitung oder Umweltteam, zu Wort kommen.
Michael Spieker / Arne Manzeschke (Hrsg.)
Gute Wissenschaft
Theorie, Ethik und Politik

Tutzinger Studien zur Politik, Band 5
Baden-Baden 2017, Nomos, 232 Seiten
ISBN-13: 978-3-8487-0584-9
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Wissenschaft diente immer schon Zwecken, die jede Epoche anders definierte. Die modernen Lebenswissenschaften zielen auf Erkenntnis und Gestaltung der natürlichen Lebensbasis. Wechselwirkungen mit Gesellschaft und Politik bestimmen sie dabei. Der Band beleuchtet diesen Prozess und fragt, wie Wissenschaft im umfassenden Sinne gut sein kann.
Thomas Schölderle
500 Jahre Utopia – Was war, was bleibt?

Akademie-Kurzanalysen, 1/2016
Tutzing 2016, 9 Seiten
Markus Behmer / Michael Schröder (Hrsg.)
Konfliktzonen
Reflexionen über Kriegs- und Krisenberichterstattung

Markierungen: Beiträge des Münchner Arbeitskreises öffentlicher Rundfunk, Bd. 6
[Kooperationstagung "Krieg in den Medien – Medien im Krieg" der Akademie für Politische Bildung mit dem Münchner Arbeitskreis öffentlicher Rundfunk (MAR) vom 26.–28. September 2014 in Tutzing]
Berlin 2016, Lit Verlag, 145 Seiten
ISBN-13: 978-3-643-13420-2
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Um Konfliktzonen geht es in diesem Band im Wortsinne: Aus Konflikten und über Konflikte wird berichtet. Wie die Berichterstatter dabei arbeiten, das behandeln Journalisten und Medienforscher in historischer und ethischer, in journalistisch-handwerklicher und theoretisch-wissenschaftlicher Perspektive. Um Konfliktzonen geht es auch im übertragenen Sinne: Um den Zwang, möglichst aktuell zu berichten – und um die Anforderung, dies möglichst akkurat zu tun. Um die Erwartung, nahe bei den Opfern zu sein – ohne ihnen zu nahe zu treten. Um die Herausforderung, authentische Eindrücke zu gewinnen – ohne parteiisch zu sein. Um die Grundaufgabe, viele Fakten und auch die Hintergründe darzustellen – und dabei die Komplexität soweit zu reduzieren, dass es verständlich bleibt. Und um den Gegensatz, Dramatisches schildern zu müssen – ohne Voyeurismus zu bedienen.
Evripidis Stylianidis / Tasos Telloglou
Innenansichten einer geprüften Nation – Politik und Gesellschaft in Griechenland
Veranstaltung vom 27. Oktober 2015

Akademiegespräche im Landtag, [51.]
Tutzing / München 2016, 42 Seiten
Marion Baldus, Marion Dickmann, Adam Gasiorek-Wiens, Regina Gossen, Mariella Hager, Tanja Henking, Ludwig Krüger, Katrin Löser, Robert Ranisch, Daniela Remus, Annekatrin Skeide, Anna Elisabeth Thieser, Jeanne Turczynski, Janna Wolff
Pränataldiagnostik im Diskurs
23 Thesen

[2. Tutzinger Diskurs 2015/2016]
Tutzing 2016, Akademie für Politische Bildung, 88 Seiten
ISBN-13: 978-3-9814111-3-3
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Reproduktionsmedizin und Pränataldiagnostik (PND) machen riesige Fortschritte. In letzter Zeit haben vor allem sogenannte molekulargenetische „nichtinvasive Pränataltests“ (NIPTs) für Aufmerksamkeit gesorgt, mit deren Hilfe direkt das Blut der Mutter auf eine Krankheit oder Behinderung des Kindes getestet werden kann. Eine solche Entwicklung kann neue Hoffnungen wecken oder alte Ängste schüren, auf jeden Fall bedarf sie einer besonnenen Reflexion und Diskussion. Seit dem Frühsommer 2015 diskutierte eine 14-köpfige interdisziplinäre Gruppe verschiedene Aspekte dieser Entwicklung. Die Expertinnen und Experten aus Medizin, den Sozialwissenschaften, der Sozialen Arbeit und Schwangerschaftsberatung, der Heilpädagogik und Pflegewissenschaft, der Rechtswissenschaft, der Philosophie und dem Journalismus haben sich während vier arbeitsintensiver Workshops auf mehrere Thesen geeinigt, die sie nun der Öffentlichkeit präsentieren und zur Diskussion stellen.
USA Wikimedia Commons FJM88NL
Melanie Gerlach / Volker Benkert
Amerikanische Perspektiven auf die europäische Integration

Akademie-Kurzanalysen, 2/2015
Tutzing 2015, 8 Seiten
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Die Studie zeigt anhand von drei Wendepunkten der europäischen Integration, dass Integrationsschübe auch aus der Gemengelage transatlantischer Interessen erfolgten. Mit zunehmender Vergemeinschaftung von Politikfeldern konnte Europa ein Gegengewicht zu den USA bilden. Einerseits förderte das Weiße Haus diese Emanzipation, um Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren und einen globalen Sicherheitspartner zu gewinnen. Andererseits betrachtete man die Entwicklung mit Skepsis, da sie den Einfluss der USA auf Europa schmälerte und somit die Freiheit amerikanischen Handelns eindämmte. Erst im Licht dieser Zweideutigkeit können Deutschland und Europa die amerikanische Haltung zum Prozess der europäischen Integration verstehen.
Michael Spieker / Stefan Sandor (Hrsg.)
"Wir werden langsam ausgehungert"
Zur Erinnerung an den nationalsozialistischen Hungerkosterlass

[Kooperationstagung unter dem Titel »Entzugskost – Zum 70. Jahrestag des Hungererlasses des Bayerischen Innenministeriums« mit der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung am 10. Januar 2013 im Bayerischen Landtag in München]
Tutzing 2015, Akademie für Politische Bildung, 81 Seiten
ISBN-13: 978-3-9814111-2-6
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Der November 1942 markiert in der Geschichte der nationalso­zialistischen Kranken- und Behindertenmorde einen Wendepunkt, dessen Vorbereitung und Ausführung abseits der Öffentlichkeit lagen. Das gleichgeschaltete Innenministerium erließ den sogenannten »Hungerkosterlass«. Dieses Dokument in typischer Verwaltungssprache offenbart seinen Inhalt nicht sofort: Es ging um Essensrationen für »arbeitsunfähige« Menschen mit Behinderung, ohne unmittelbaren »Nutzen« für die »Volksgemeinschaft«. Der Erlass im Gewand einer normalen Verwaltungsregelung führte in Bayern die bis dahin ungeregelte, unkontrollierte Ermordung von Menschen mit Behinderung zu einer neuen Dimension. Anstalten wie Kaufbeuren, Irsee und Eglfing-Haar, die eigentlich diese Menschen schützen sollten, verkehrten sich in ihrer Funktion ins Gegenteil.
Armin Nassehi Akademiegespräch Landtag
Armin Nassehi
Misstrauendes Volk – unverstandene Politik. Wie gefährdet ist unsere Demokratie?
Veranstaltung vom 10. März 2015

Akademiegespräche im Landtag, [50.]
Tutzing / München 2015, 55 Seiten

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