Aktuelle Publikationen


Moritz Fink
»Every Second Counts«
Postmoderne Propaganda und kreativer Protest im Zeitalter des Donald Trump

Akademie-Kurzanalysen, 1/2017
Tutzing 2017, 10 Seiten
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Mit seinem Krieg gegen die Presse und seiner exzessiven Twitter-Praxis beherrscht der amerikanische Präsident Donald Trump seit geraumer Zeit die Schlagzeilen. In dieser Kurzanalyse beleuchtet unser Mitarbeiter Moritz Fink den medialen Diskurs, den das Phänomen »Donald Trump« entfacht hat. Trump gibt sich als Mann des Volkes, doch inwieweit greifen Trumps Anhänger dessen Symbolik auf? Inwieweit fungiert Trump unter seiner Anhängerschaft als Posterboy im Sinne einer Stil-Ikone wie Ché Guevara oder Barack Obama? Und wie reagiert die Opposition? Genauer, in welchem Maße bietet Trumps mediale Inszenierung Anknüpfungspunkte für kreative Formen des Protests in der vernetzten Mediengesellschaft?
Ursula Münch, Jörg Siegmund (Hrsg.), Thomas Schölderle (Red.)
Mobilisierung der Demokratie
60 Jahre Akademie für Politische Bildung

[Festbroschüre zum 60-jährigen Bestehen der Akademie für Politische Bildung]
Tutzing 2017, Akademie für Politische Bildung, 189 Seiten
ISBN-13: 978-3-9814111-4-0
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Die Veröffentlichung anlässlich des 60. Gründungsjubiläums der Akademie für Politische Bildung präsentiert viele unterschiedliche Facetten ihrer Arbeit. Der Band gewährt nicht nur Einblicke in die wissenschaftlichen Aufgabenbereiche und Kooperationen der Tutzinger Bildungsstätte, sondern porträtiert – begleitet von zahlreichen Illustrationen – auch ihre Geschichte und Entwicklung sowie Veränderungen in Öffentlichkeitsarbeit, Publikationswesen, Bibliothek oder der Baugeschichte des Hauses. Die Festbroschüre lässt darüber hinaus viele Stimmen, etwa aus Tagungssekretariat, Hauswirtschaftsleitung oder Umweltteam, zu Wort kommen.
Michael Spieker / Arne Manzeschke (Hrsg.)
Gute Wissenschaft
Theorie, Ethik und Politik

Tutzinger Studien zur Politik, Band 5
Baden-Baden 2017, Nomos, 232 Seiten
ISBN-13: 978-3-8487-0584-9
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Wissenschaft diente immer schon Zwecken, die jede Epoche anders definierte. Die modernen Lebenswissenschaften zielen auf Erkenntnis und Gestaltung der natürlichen Lebensbasis. Wechselwirkungen mit Gesellschaft und Politik bestimmen sie dabei. Der Band beleuchtet diesen Prozess und fragt, wie Wissenschaft im umfassenden Sinne gut sein kann.
Michael Mayer / Oksana Nagornaja / Jörg Morré / Olga Nikonova / Markus Pieper (Hrsg.)
Das letzte Jahrzehnt des Sozialismus
Transformationsprozesse in der DDR und in der Sowjetunion (1985 bis 1989/91)

[Russischer Paralleltitel: »Poslednee desiatiletie sozialisma: Transfornazionnye prozessy v GDR i v Sovetskom Soiuze (1985-1989/91)«]
[Gleichnamige Tagung vom 5. bis 7. Juli 2013 in Tutzing]
Moskau 2016, Novyj chronograf, 463 Seiten
ISBN-13: 978-5-94881-298-4
Thomas Schölderle
500 Jahre Utopia – Was war, was bleibt?

Akademie-Kurzanalysen, 1/2016
Tutzing 2016, 9 Seiten
Evripidis Stylianidis / Tasos Telloglou
Innenansichten einer geprüften Nation – Politik und Gesellschaft in Griechenland
Veranstaltung vom 27. Oktober 2015

Akademiegespräche im Landtag, [51.]
Tutzing / München 2016, 42 Seiten
Marion Baldus, Marion Dickmann, Adam Gasiorek-Wiens, Regina Gossen, Mariella Hager, Tanja Henking, Ludwig Krüger, Katrin Löser, Robert Ranisch, Daniela Remus, Annekatrin Skeide, Anna Elisabeth Thieser, Jeanne Turczynski, Janna Wolff
Pränataldiagnostik im Diskurs
23 Thesen

[2. Tutzinger Diskurs 2015/2016]
Tutzing 2016, Akademie für Politische Bildung, 88 Seiten
ISBN-13: 978-3-9814111-3-3
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Reproduktionsmedizin und Pränataldiagnostik (PND) machen riesige Fortschritte. In letzter Zeit haben vor allem sogenannte molekulargenetische „nichtinvasive Pränataltests“ (NIPTs) für Aufmerksamkeit gesorgt, mit deren Hilfe direkt das Blut der Mutter auf eine Krankheit oder Behinderung des Kindes getestet werden kann. Eine solche Entwicklung kann neue Hoffnungen wecken oder alte Ängste schüren, auf jeden Fall bedarf sie einer besonnenen Reflexion und Diskussion. Seit dem Frühsommer 2015 diskutierte eine 14-köpfige interdisziplinäre Gruppe verschiedene Aspekte dieser Entwicklung. Die Expertinnen und Experten aus Medizin, den Sozialwissenschaften, der Sozialen Arbeit und Schwangerschaftsberatung, der Heilpädagogik und Pflegewissenschaft, der Rechtswissenschaft, der Philosophie und dem Journalismus haben sich während vier arbeitsintensiver Workshops auf mehrere Thesen geeinigt, die sie nun der Öffentlichkeit präsentieren und zur Diskussion stellen.
USA Wikimedia Commons FJM88NL
Melanie Gerlach / Volker Benkert
Amerikanische Perspektiven auf die europäische Integration

Akademie-Kurzanalysen, 2/2015
Tutzing 2015, 8 Seiten
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Die Studie zeigt anhand von drei Wendepunkten der europäischen Integration, dass Integrationsschübe auch aus der Gemengelage transatlantischer Interessen erfolgten. Mit zunehmender Vergemeinschaftung von Politikfeldern konnte Europa ein Gegengewicht zu den USA bilden. Einerseits förderte das Weiße Haus diese Emanzipation, um Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren und einen globalen Sicherheitspartner zu gewinnen. Andererseits betrachtete man die Entwicklung mit Skepsis, da sie den Einfluss der USA auf Europa schmälerte und somit die Freiheit amerikanischen Handelns eindämmte. Erst im Licht dieser Zweideutigkeit können Deutschland und Europa die amerikanische Haltung zum Prozess der europäischen Integration verstehen.

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