Aktuelle Publikationen


Thomas Schölderle
500 Jahre Utopia – Was war, was bleibt?

Akademie-Kurzanalysen, 1/2016
Tutzing 2016, 9 Seiten
Markus Behmer / Michael Schröder (Hrsg.)
Konfliktzonen
Reflexionen über Kriegs- und Krisenberichterstattung

Markierungen: Beiträge des Münchner Arbeitskreises öffentlicher Rundfunk, Bd. 6
[Kooperationstagung "Krieg in den Medien – Medien im Krieg" der Akademie für Politische Bildung mit dem Münchner Arbeitskreis öffentlicher Rundfunk (MAR) vom 26.–28. September 2014 in Tutzing]
Berlin 2016, Lit Verlag, 145 Seiten
ISBN-13: 978-3-643-13420-2
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Um Konfliktzonen geht es in diesem Band im Wortsinne: Aus Konflikten und über Konflikte wird berichtet. Wie die Berichterstatter dabei arbeiten, das behandeln Journalisten und Medienforscher in historischer und ethischer, in journalistisch-handwerklicher und theoretisch-wissenschaftlicher Perspektive. Um Konfliktzonen geht es auch im übertragenen Sinne: Um den Zwang, möglichst aktuell zu berichten – und um die Anforderung, dies möglichst akkurat zu tun. Um die Erwartung, nahe bei den Opfern zu sein – ohne ihnen zu nahe zu treten. Um die Herausforderung, authentische Eindrücke zu gewinnen – ohne parteiisch zu sein. Um die Grundaufgabe, viele Fakten und auch die Hintergründe darzustellen – und dabei die Komplexität soweit zu reduzieren, dass es verständlich bleibt. Und um den Gegensatz, Dramatisches schildern zu müssen – ohne Voyeurismus zu bedienen.
Hans-Jürgen Papier / Ursula Münch / Gero Kellermann (Hrsg.)
Freiheit und Sicherheit
Verfassungspolitik, Grundrechtsschutz, Sicherheitsgesetze

Tutzinger Studien zur Politik, Band 8
Baden-Baden 2016, Nomos
ISBN-13: 978-3-8487-2136-8
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Die Balance von Freiheit und Sicherheit betrifft das Selbstverständnis und die Grundordnung des Gemeinwesens. Vor dem Hintergrund qualitativ neuer Bedrohungen stellen Vertreter aus Theorie und Praxis ihre Sichtweisen dar und diskutieren moderne Sicherheitsgesetze und den Schutz der Privatsphäre. Der Band vereint die Beiträge der Premiere der Tagungsreihe „Forum Verfassungspolitik“ an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.
Evripidis Stylianidis / Tasos Telloglou
Innenansichten einer geprüften Nation – Politik und Gesellschaft in Griechenland
Veranstaltung vom 27. Oktober 2015

Akademiegespräche im Landtag, [51.]
Tutzing / München 2016, 42 Seiten
Marion Baldus, Marion Dickmann, Adam Gasiorek-Wiens, Regina Gossen, Mariella Hager, Tanja Henking, Ludwig Krüger, Katrin Löser, Robert Ranisch, Daniela Remus, Annekatrin Skeide, Anna Elisabeth Thieser, Jeanne Turczynski, Janna Wolff
Pränataldiagnostik im Diskurs
23 Thesen

[2. Tutzinger Diskurs 2015/2016]
Tutzing 2016, Akademie für Politische Bildung, 88 Seiten
ISBN-13: 978-3-9814111-3-3
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Reproduktionsmedizin und Pränataldiagnostik (PND) machen riesige Fortschritte. In letzter Zeit haben vor allem sogenannte molekulargenetische „nichtinvasive Pränataltests“ (NIPTs) für Aufmerksamkeit gesorgt, mit deren Hilfe direkt das Blut der Mutter auf eine Krankheit oder Behinderung des Kindes getestet werden kann. Eine solche Entwicklung kann neue Hoffnungen wecken oder alte Ängste schüren, auf jeden Fall bedarf sie einer besonnenen Reflexion und Diskussion. Seit dem Frühsommer 2015 diskutierte eine 14-köpfige interdisziplinäre Gruppe verschiedene Aspekte dieser Entwicklung. Die Expertinnen und Experten aus Medizin, den Sozialwissenschaften, der Sozialen Arbeit und Schwangerschaftsberatung, der Heilpädagogik und Pflegewissenschaft, der Rechtswissenschaft, der Philosophie und dem Journalismus haben sich während vier arbeitsintensiver Workshops auf mehrere Thesen geeinigt, die sie nun der Öffentlichkeit präsentieren und zur Diskussion stellen.
USA Wikimedia Commons FJM88NL
Melanie Gerlach / Volker Benkert
Amerikanische Perspektiven auf die europäische Integration

Akademie-Kurzanalysen, 2/2015
Tutzing 2015, 8 Seiten
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Die Studie zeigt anhand von drei Wendepunkten der europäischen Integration, dass Integrationsschübe auch aus der Gemengelage transatlantischer Interessen erfolgten. Mit zunehmender Vergemeinschaftung von Politikfeldern konnte Europa ein Gegengewicht zu den USA bilden. Einerseits förderte das Weiße Haus diese Emanzipation, um Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren und einen globalen Sicherheitspartner zu gewinnen. Andererseits betrachtete man die Entwicklung mit Skepsis, da sie den Einfluss der USA auf Europa schmälerte und somit die Freiheit amerikanischen Handelns eindämmte. Erst im Licht dieser Zweideutigkeit können Deutschland und Europa die amerikanische Haltung zum Prozess der europäischen Integration verstehen.
Michael Spieker / Stefan Sandor (Hrsg.)
"Wir werden langsam ausgehungert"
Zur Erinnerung an den nationalsozialistischen Hungerkosterlass

[Kooperationstagung unter dem Titel »Entzugskost – Zum 70. Jahrestag des Hungererlasses des Bayerischen Innenministeriums« mit der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung am 10. Januar 2013 im Bayerischen Landtag in München]
Tutzing 2015, Akademie für Politische Bildung, 81 Seiten
ISBN-13: 978-3-9814111-2-6
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Der November 1942 markiert in der Geschichte der nationalso­zialistischen Kranken- und Behindertenmorde einen Wendepunkt, dessen Vorbereitung und Ausführung abseits der Öffentlichkeit lagen. Das gleichgeschaltete Innenministerium erließ den sogenannten »Hungerkosterlass«. Dieses Dokument in typischer Verwaltungssprache offenbart seinen Inhalt nicht sofort: Es ging um Essensrationen für »arbeitsunfähige« Menschen mit Behinderung, ohne unmittelbaren »Nutzen« für die »Volksgemeinschaft«. Der Erlass im Gewand einer normalen Verwaltungsregelung führte in Bayern die bis dahin ungeregelte, unkontrollierte Ermordung von Menschen mit Behinderung zu einer neuen Dimension. Anstalten wie Kaufbeuren, Irsee und Eglfing-Haar, die eigentlich diese Menschen schützen sollten, verkehrten sich in ihrer Funktion ins Gegenteil.
Armin Nassehi Akademiegespräch Landtag
Armin Nassehi
Misstrauendes Volk – unverstandene Politik. Wie gefährdet ist unsere Demokratie?
Veranstaltung vom 10. März 2015

Akademiegespräche im Landtag, [50.]
Tutzing / München 2015, 55 Seiten
Ursula Münch / Armin Scherb / Walter Eisenhart / Michael Schröder (Hrsg.)
Politische (Urteils-)Bildung im 21. Jahrhundert
Herausforderungen, Ziele, Formate

Tutzinger Schriften zur politischen Bildung, Band 9
Schwalbach/Ts. 2015, Wochenschau, 308 Seiten
ISBN-13: 978-3-7344-0190-9
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Die Warnsignale sind unübersehbar: Die Wahlbeteiligung sinkt auf allen Ebenen, Parteien und Verbände verlieren ihre Mitglieder. Größer werdende Teile der Bevölkerung wenden sich von der Politik ab. Radikalisierung und Extremismus nehmen zu. Das fehlende Wissen über Demokratie, Parlamentarismus und Parteienstaat wird begleitet von einem lauter werdenden Ruf nach Mitbestimmung, mehr direkter Demokratie und Bürgerbeteiligung.
Ein wirksames Mittel gegen Politikverdruss, Apathie, Extremismus und Populismus ist ein Mehr an politischer Bildung. Doch ihre Wirkung kann sie nur entfalten, wenn sie nicht als Feuerwehr missbraucht wird. Eine stabile Demokratie braucht Demokraten. Sie fallen aber nicht vom Himmel (Theodor Eschenburg). Und als Demokrat wird man nicht geboren (Michael Greven). Deswegen brauchen Demokraten politische Bildung – ein Leben lang.
Dieses Buch ist ein Plädoyer für eine wertgebundene, an Rationalität orientierte und kontinuierliche politische Bildung. Es ist sowohl Rückblick wie auch Bestandsaufnahme und Ausblick auf die Herausforderungen für politische Bildung in einer globalisierten, digitalen Medienwelt.
Ursula Münch, Heinrich Oberreuter (Hrsg.)
Die neue Offenheit
Wahlverhalten und Regierungsoptionen im Kontext der Bundestagswahl 2013

Frankfurt / New York 2015, Campus, 388 Seiten
ISBN-13: 978-3-593-50161-1
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Was für ein Paukenschlag! Bei der Bundestagswahl 2013 scheidet die FDP aus dem deutschen Parlament aus, der Alternative für Deutschland (AfD) gelingt dagegen fast der Sprung nach Berlin. CDU und CSU erringen nahezu die Hälfte der Mandate. Die Linke geht als drittstärkste Partei aus den Wahlen hervor. SPD und Grüne sind nach dem Urnengang hin- und hergerissen angesichts enttäuschender Resultate und der verlockenden Aussicht, der nächsten Bundesregierung anzugehören. Renommierte Experten legen in diesem Band eine detaillierte Analyse der zurückliegenden Bundestagswahl vor. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen steht dabei nicht die Momentaufnahme des 22. September 2013, sondern die langfristige Perspektive: Welche Rückschlüsse lassen sich aus der Wahl für das Parteiensystem, das Wählerverhalten und die politische Kommunikation in Deutschland ziehen? Die Freude über die Veröffentlichung wird durch eine traurige Nachricht überschattet: Während der Drucklegung des Sammelbandes ist Wolfgang Donsbach, einer der Mitautoren, völlig überraschend verstorben. Professor Donsbach war Gründungsdirektor des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden, das er fast zwei Jahrzehnte geleitet hat. Als Experte für politische Kommunikations- und Meinungsforschung hat er sich eine hohe wissenschaftliche Reputation erworben und war auch einer breiten Öffentlichkeit durch seine Analysen bekannt. Mit 65 Jahren ist er nun viel zu früh aus dem Leben gerissen worden. Wir widmen diesen Sammelband seinem Gedenken.

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