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Wege aus dem Fachkräftemangel

Tagung zur Zukunft der Arbeit in Tutzing

Die Zahl der unbesetzten Stellen auf dem Arbeitsmarkt erreicht immer wieder neue Höchststände. Es fehlt an Fachkräften sowohl in der Industrie, im Handwerk als auch im Dienstleistungssektor. Die Tagung "Arbeit ohne Ende - wer macht sie?" der Akademie für Politische Bildung, der IG Metall und des KAB Bildungswerk aus der Reihe "Zukunft der Arbeit" beschäftigt sich mit Auswegen aus dem Fachkräftemangel.

Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 07.06.2023

Von: Beate Winterer / Foto: iStock/Prostock-Studio

Programm: Zukunft der Arbeit (Teil IV): Arbeit ohne Ende - wer macht sie?

Offene Stellen bleiben unbesetzt - in der Industrie, im Handwerk, im Dienstleistungssektor. Der Personalmangel in Deutschland ist allgegenwärtig. Gleichzeitig brechen jährlich Tausende junge Menschen ihre Ausbildung ab oder bleiben ohne Schulabschluss. Arbeitskräftemangel einerseits, nicht abgeschöpftes Potenzial andererseits. Wie die sozial-ökologische Transformation gelingen kann, wollen die Akademie für Politische Bildung, die IG Metall und das KAB Bildungswerk in der Tagung "Arbeit ohne Ende - wer macht sie?" aus der Reihe "Zukunft der Arbeit" herausfinden.

Fachkräftestrategie und Berufsbildungsstrategien

Wie dramatisch der aktuelle Fachkräftemangels ist, erklärt Ulrich Walwei vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Gerhard Bosch von der Universität Duisburg-Essen (UDE) analysiert, ob die Fachkräftestrategie der Bundesregierung einen Ausweg aus der Krise darstellt. Welchen Beitrag Berufsbildungsstrategien zur Fachkräftesicherung leisten können, thematisiert Friedrich Hubert Esser vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Wie eine Transformation mit Perspektive gelingen kann, diskutieren auf dem Podium

  • Volker Born (Zentralverband des Deutschen Handwerks)
  • Florian Meyer Delpho (Installion GmbH)
  • Diana Stachowitz (MdL, SPD)
  • Bernhard Stiedl (DGB Bayern)
  • Moderation: Giulia Mennillo (Akademie für Politische Bildung)

Alle Infos zur Tagung "Arbeit ohne Ende - wer macht sie?"

Wir laden Sie vom 21. bis 23. Juni in die Akademie für Politische Bildung am Starnberger See ein und bitten Sie, die Tagung anzukündigen. Anmeldung und komplettes Programm finden Sie hier.

Journalistinnen und Journalisten bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Gerne ermöglichen wir im Rahmen der Tagung persönliche Interviews mit den Referentinnen und Referenten.

Die Tagungsgebühr beträgt mit Übernachtung und Verpflegung 140 Euro (ermäßigt 80 Euro). Berichterstatter zahlen keine Tagungsgebühr und wenden sich zur Anmeldung bitte an unser Pressereferat (Tel. 08158/256-86, b.winterer@apb-tutzing.de).

Die Akademie für Politische Bildung

Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See ist ein interdisziplinäres Forum für Wissenschaft, Politik und Bildungsarbeit, ein Zentrum für politische Bildung sowie eine Forschungseinrichtung. Sie befasst sich mit aktuellen und grundsätzlichen Themen der nationalen und internationalen Politik, Verfassungspolitik, gesellschaftlichen Entwicklungen, Zeitgeschichte und politischer Philosophie. Vom Bayerischen Landtag 1957 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, fördert sie politische Bildung überparteilich. Sie ist eine einzigartige Institution in der deutschen Bildungslandschaft. Direktorin ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch.

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