Menschen / Körper / Rechte

04.12.2018 - 05.12.2018 / Tagung Nr. 49-6-18


In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens (DGEPD)

Leitung: Michael Spieker / Peter Nitschke

Sekretariat: Antonia Kreitner, Tel: 08158-256-58


Menschen existieren nicht nur geistig, sondern vor allem physisch. Diese, ihre Körperlichkeit in der Existenz des Daseins ist seit der Frühzeit des politischen Denkens im Zusammenhang mit Rechtsfragen immer wieder von Neuem reflektiert worden. Von der Antike bis ins Mittelalter zieht sich ein oft mehr oder weniger deutlich angezeigter Diskurs über die Körperlichkeit des Menschen und die daraus zu ziehenden natürlichen wie logischen Konsequenzen für das Verständnis von Politik, Recht und Ordnung. Gegenstand der Tagung ist die Frage nach den Relationen, die sich zwischen den Topoi "Menschen / Körper / Rechte" ergeben. Das Modell des "body politic", das für den modernen Kontraktualismus Pate stand, ist in der aktuellen Konstellation durch das Paradigma der "body politics" diversifiziert bzw. konstruktivistisch verändert worden. Nunmehr firmieren heute zahlreiche, z.T. antagonistische gesellschaftliche Praxen, in denen die Aushandlung von Menschenrechten zur Disposition steht. Die Jahrestagung der DGEPD wird den Zusammenhang von menschlichem Leben, Körperlichkeit und Menschenrechten fach- und disziplinen-übergreifend thematisieren und unter Gesichtspunkten des politischen Denkens diskutieren.


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