Diagnose via Skype - Therapie per App?

Wie Digitalisierung unser Gesundheitswesen beeinflusst

11.11.2019 - 13.11.2019 / Tagung Nr. 46-7-19


In Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayern des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) und den Evangelischen Frauen in Bayern (EFB)

Leitung: Jörg Siegmund / Lieselotte Feller / Katharina Geiger

Sekretariat: Simone Zschiegner, Tel: 08158-256-47


Es klingt verführerisch: Durch die Verfügbarkeit und schnelle Verarbeitung großer Datenmengen, durch technische Innovationen und deren Implementierung in unseren Alltag, kurz: durch die Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, steht unser Gesundheitswesen vor revolutionären Veränderungen. Von der Prävention mittels Gesundheits-Apps über die Diagnostik dank Telemedizin bis hin zur Entwicklung maßgeschneiderter Medikamente und individuell angepasster Therapiekonzepte eröffnen sich für Patientinnen und Patienten viele Chancen für ein gesünderes, beschwerdefreieres und längeres Leben. Und auch für Angehörige und Beschäftigte im Gesundheitswesen ist die Digitalisierung mit zahlreichen Versprechen verbunden. So können anstrengende Fahrten zum Spezialisten entfallen, Routinetätigkeiten werden vereinfacht und Assistenzsysteme sorgen für Entlastung. Doch die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat auch einige Schattenseiten. Die verfügbaren Daten sind ein Schatz für die Industrie, die mit passgenauen Angeboten einen Bedarf im Gesundheitssektor befriedigt, den sie möglicherweise selbst erst erzeugt. Versicherungen sind versucht, individuelle Therapien mit individuellen Preisen zu verbinden. Und wenn Doktor Google die Erstberatung von Patienten übernimmt, stellen sich mancher Ärztin die Haare zu Berge. Stress durch digitale Technik kommt hinzu.


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