Im Visier der Meute. Journalistische Recherche zwischen Fairness und Exzess

11.03.2016 - 13.03.2016 / Tagung Nr. 10-1-16


In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Recherche und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Leitung: Michael Schröder / Günter Bartsch / Bernd Kastner / Marc Widmann

Sekretariat: Heike Schenck, Tel: 08158-256-46

Eine Teilnahme ist nur noch ohne Übernachtung möglich


Journalisten müssen recherchieren - aber dürfen sie auch in der Privatsphäre von Menschen stöbern? Sie müssen berichten - aber dürfen sie jedes Ergebnis ihrer Recherche, jedes Foto, jedes Video publizieren? Auch für Journalisten gibt es Grenzen - allein, wo liegen sie? Diese Grenzen will unsere Tagung aufspüren. Im Mittelpunkt des Programms stehen jene Menschen, über die Journalisten intensiv recherchieren und ausführlich berichten. Die Tagung wird sich selbstkritisch mit der Frage auseinandersetzen, ob Journalisten nicht immer wieder übers Ziel hinaus schießen im Umgang mit Menschen, die im öffentlichen Interesse stehen. Es berichten Prominente, die nach einem tatsächlichen oder vermeintlichen Skandal ins Visier der "Meute" ge-raten sind, ebenso wie Bürger, die durch eine Straftat oder eine Katastrophe plötzlich ins öffentliche Interesse gerückt sind. Journalisten diskutieren mit Betroffenen und Experten, die sich etwa um die Betreuung von (Medien-)Opfern kümmern oder das Geschehen wissenschaftlich begleiten. Die Konferenz richtet sich ausschließlich an ein journalistisches Fachpublikum.


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