Platons Gesetze. Neue Perspektiven auf den Dialog Nomoi

16.12.2015 - 18.12.2015 / Tagung Nr. 51-1-15


Leitung: Michael Spieker / Manuel Knoll / Francisco Lisi

Sekretariat: Heike Schenck, Tel: 08158-256-46


In seinem letzten und umfangreichsten Dialog Nomoi bzw. Gesetze, der um 350 v. Chr. entstanden sein dürfte, fordert Platon nicht mehr die Herrschaft der Philosophen, sondern der Gesetze. Platons Dialog wurde von den älteren Gelehrten wenig geschätzt. Dagegen erkannte die jüngere Forschung in den Nomoi ein genuin philosophisches Werk, das viele von Platons reifsten Gedanken zu Ethik, Politik, Erziehung und Religion enthält. Auf der Tagung werden wir diese Gedanken vorstellen, untersuchen und diskutieren. Themen sind unter anderem Platons politische Theologie, seine Pädagogik und Tugendlehre, sein Begriff des Gesetzes und seine Forderung nach einer gemischten Verfassung, die die Inhaber der politischen Macht beschränkt und kontrolliert. Zudem werden wir über den Einfluss von Platons Nomoi auf Aristoteles und spätere Denker sprechen. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns über diese Fragen und Themen zu diskutieren.


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