Brüche und Brücken

Deutschland und Frankreich 1923 bis 1963

08.12.2017 - 09.12.2017 / Tagung Nr. 49-3-17


In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Institut Francais, München

Leitung: Michael Mayer / Stefan Grüner

Sekretariat: Alexandra Tatum-Nickolay, Tel: 08158-256-17

Pressemitteilung


Nach den Schrecken zweier Weltkriege, so lautet die Meistererzählung zur deutsch-französischen Verständigung, hätten sich (west)deutsche und französische Politiker eines Besseren besonnen, die alte Feindschaft begraben und den Weg des Miteinanders gefunden, der schließlich in den Elysee-Vertrag 1963 mündete. Diese allzu glatte Narration, die von klaren historischen Bruchkanten, etwa 1918 oder 1945, ausgeht, soll in dieser Konferenz hinterfragt werden. Ziel der Konferenz ist es dabei, bewusst die gemeinhin geltenden historischen Zäsuren zu problematisieren und den Blick stärker auf Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der Phase von der französischen Ruhrbesetzung 1923 bis zum Abschluss des Elysee-Vertrages 1963 zu lenken.


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