Familie und Krieg

Erfahrungen, Fürsorge und Leitbilder von der Antike bis in die Gegenwart

05.11.2021 - 07.11.2021 / Tagung Nr. 44-1-21


In Kooperation mit der Universität Augsburg, der Universität Heidelberg, der Universität Mainz sowie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Leitung: Michael Mayer / Alexander Denzler / Andreas Hartmann / Kathrin Kiefer / Markus Raasch

Sekretariat: Simone Zschiegner, Tel: 08158-256-47


Was macht der Krieg mit den Menschen? Wie verändert und prägt er Gesellschaften? Die Auswirkungen von Kriegen auf Gesellschaften lassen sich im Spiegel der Familie in besonderer Dichte und Anschaulichkeit untersuchen. Unsere Tagung möchte deshalb ausloten, was aus historischer Perspektive zur Beantwortung solch hochaktueller Fragen beigetragen werden kann. Dabei werden die Bereiche Fürsorge und Kontrolle, Leitbilder und Propaganda sowie Alltag und Erfahrung im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Damit lassen sich u.a. folgende Fragen beantworten: Wie erleben Familien den Krieg? Welche sozialen, religiösen, generationellen und geschlechtsbezogenen Differenzierungen kommen dabei zum Tragen? Welchem Wandel unterliegen Eltern-Kind- und Geschwisterbeziehungen? Inwieweit partizipieren Familien am Kriegsgeschehen? Wie gehen sie mit Trennung und Verlust um?


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