Das doppelte Deutschland

Von der Gründung bis zur Wiedervereinigung

22.10.2018 - 26.10.2018 / Tagung Nr. 43-2-18*


Lehrkräftefortbildung in Kooperation mit der ALP Dillingen

Leitung: Michael Mayer / Gisela Becker

Sekretariat: Viktoria Aratsch, Tel: 08158-256-53

Anmeldung über die ALP Dillingen

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.


Kann man eigentlich die Geschichte der Bundesrepublik denken, ohne dabei die DDR zu berücksichtigen? Was wäre eine Darstellung der Entwicklungen in der DDR ohne den beständigen Blick gen Westen Richtung Bundesrepublik? Beide Staaten waren also in einem ebenso positiv konstruktiven Miteinander wie auch in einer sich misstrauisch beäugenden Systemkonkurrenz gegeneinander gefangen. Nicht ohne Grund fordert die Geschichtswissenschaft schon seit einigen Jahren, einen doppelten, deutsch-deutschen Blick auf Bundesrepublik und DDR zu richten und eine deutsch-deutsche Verflechtungsgeschichte im Sinne des Konzepts der histoire croisee zu schreiben. In dieser Tagung sollen neuere Zugänge zur Geschichte der beiden deutschen Staaten präsentiert und diskutiert werden. Soweit es sich anbietet, soll dabei ein doppelter Blick auf die deutsche Vergangenheit vorgenommen werden. Neben Fachvortrag und Diskussion ist eine intensive Reflexion der Unterrichtspraxis unter didaktischen und methodischen Gesichtspunkten beabsichtigt. Erwartet wird eine aktive Mitarbeit bei der Vorbereitung einer schulinternen Multiplikation der Lehrgangsergebnisse. Seien Sie herzlich nach Tutzing geladen.


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