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19.09.2022 - 23.09.2022 / Tagung Nr. 38-2-22*

Ethik in der Oberstufe

Recht und Gerechtigkeit

Lehrkräftefortbildung in Kooperation mit der ALP Dillingen

Leitung: Laura Martena / Corinna Jacobi

Sekretariat: Antonia Kreitner, Tel.: 08158 / 256-58

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.

Die Reflexion des Rechts und der Gerechtigkeit ist ein zentraler Bestandteil der praktischen Philosophie. Dabei ist die Begründung und Kritik des Rechts einerseits eng mit unterschiedlichen Gerechtigkeitstheorien verbunden. Andererseits sind Recht und Gerechtigkeit nicht einfach identisch, da die Konzeption des Rechts stets auf bestimmten Gerechtigkeitsvorstellungen beruht, die wiederum nur in ihrer Eigenständigkeit als Grundlage und Legitimation von Rechtssystemen dienen können. Die Tagung soll einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Ansätze in diesen Themenfeldern geben. Im ersten Teil der Tagung soll daher zunächst ein weiter Bogen geschlagen werden, von den antiken Ursprüngen des Nachdenkens über Recht und Gerechtigkeit über die vertragstheoretischen Konzeptionen am Beginn der Neuzeit bis hin zu aktuellen Korrekturen und Infragestellungen dieser Traditionen vonseiten der kommunitaristischen, feministischen und anti­rassistischen Philosophie. In einem anschließenden zweiten Teil werden die Themenbereiche der Menschenrechte und der Bildungsgerechtigkeit näher in den Blick genommen und in Beziehung zur politischen Philosophie und Ethik gesetzt.