Dynamiken der Verfolgung und Vernichtung

Der Holocaust in Europa

24.07.2020 - 26.07.2020 / Tagung Nr. 30-1-20


In Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Büro Jerusalem

Leitung: Michael Mayer / Alexander Brakel

Sekretariat: Antonia Kreitner, Tel: 08158-256-58


Die Holocaustforschung ist noch immer viel zu häufig nach räumlichen Kriterien gegliedert. Dabei stehen sich manchmal Wissenschaftler, die zu Mittelosteuropa arbeiten, und jene, die sich eher mit Nord-, West- und Südeuropa befassen, einander gegenüber. Obwohl der Holocaust in jedem Raum eine unterschiedliche Ausprägung annahm, gibt es doch auch gewisse Parallelen, die es näher zu erkunden gilt, um den transnationalen Entwicklungsmustern dieses Verbrechens auf die Spur zu kommen, ohne dabei die zentralen Unterschiede zu negieren. Ziel der Konferenz ist es deshalb, den Holocaust in kleinere thematische Einheiten zu zerlegen, um auf diese Weise mit Experten über die differierenden Ausprägungen in den unterschiedlichen Regionen zu diskutieren. Dazu werden die Referentinnen und Referenten in "interaktiven Podien" in einer Art Dialog die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Holocaust in Europa erarbeiten.


PDF-Programm