Der Syrienkrieg

09.05.2016 - 13.05.2016 / Tagung Nr. 19-1-16*


Lehrerfortbildung mit der Akademie Dillingen

Leitung: Anja Opitz / Evelin Mederle

Sekretariat: Ina Rauš, Tel: 08158-256-53

Anmeldung über die Akademie Dillingen

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.


Wenngleich der Nahe Osten aufgrund seiner Lage und Ressourcen eine strategisch wichtige Region darstellt, lassen sich die Gründe für das Handeln und Nichthandeln externer Mächte im Syrienkrieg nicht ausschließlich durch eine geopolitische Analyse erklären. Insbesondere die Konfliktlinien in Syrien zeigen, dass nicht nur Staaten die relevanten Akteure bei der Einhegung des Konfliktes sein können. Nach der Arabischen Revolution 2010 ist die Zivilbevölkerung mit ihren Forderungen nach politischer Partizipation, Schutz vor staatlicher Willkür, einer besseren wirtschaftlichen Situation die treibende Kraft eines Transformationsprozesses, der heute die gesamte regionale Ordnung im Nahen Osten erfasst hat. Dies gilt auch für die Entstehung des Konfliktes zwischen der Regierung und der Oppositionsbewegung in Syrien. Ziel des Lehrgangs ist es, die Vielschichtigkeit und Komplexität des Syrienkrieges zu beleuchten. Dabei werden sowohl das Handeln der internationalen Staatengemeinschaft als auch regionalpolitische Tendenzen analysiert und aufgezeigt. Ebenfalls widmen sich die jeweiligen Länderstudien auch der Problematik der Flüchtlingskrise als Folge des Syrienkrieges. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie die Ergebnisse des Lehrgangs in ihren eigenen Unterricht einfließen lassen und an ihren Schulen multiplizieren.


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