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28.02.2024 - 01.03.2024 / Tagung Nr. 9-3-24
iStock/anjajuli © iStock/anjajuli

Wählen mit 16: Mehr Demokratie oder mehr Unsinn?

Erwartungen, Bedenken, Erfahrungen

In Kooperation mit der Professur für Öffentliches Recht und Recht der Sozialen Arbeit an der Hochschule Osnabrück

Leitung: Jörg Siegmund / Hermann K. Heußner

Sekretariat: Antonia Kreitner, Tel.: 08158 / 256-58

Bei der Europawahl im Juni 2024 dürfen auch 16- und 17-Jährige ihre Stimme abgeben – ein Novum in Deutschland, zumindest bei Wahlen jenseits der kommunalen oder Landesebene. Die bevorstehende Europawahl hat damit zahlreichen Initiativen Auftrieb verliehen, die sich für eine generelle Absenkung des Wahlalters aussprechen. Trotzdem gibt es noch viele Bedenken gegen ein Wahlrecht ab 16. Während einige den Jugendlichen das politische Interesse oder die politische Reife absprechen, kritisieren andere, dass das Wahlrecht damit von der Volljährigkeit und den mit ihr verbundenen Rechten und Pflichten abgekoppelt würde. Im Rahmen unserer Tagung werden wir über die verschiedenen Optionen zur Absenkung des Wahlalters, ihre Voraussetzungen und Konsequenzen diskutieren. Dabei beziehen wir die Erfahrungen aus Deutschland, wo Menschen ab 16 Jahren in immerhin sechs Ländern an Landtagswahlen teilnehmen können, sowie anderen Staaten ein und debattieren darüber, welche Argumente für oder gegen eine Reform des Wahlalters sprechen.