Das Phänomen Populismus

Politik und Öffentlichkeit in einer "postfaktischen" Ära

02.03.2018 - 04.03.2018 / Tagung Nr. 9-3-18


Leitung: Andreas Kalina

Sekretariat: Alexandra Tatum-Nickolay, Tel: 08158-256-17

Eine Teilnahme ist nur als Tagesgast oder ohne Übernachtung möglich.


Nicht erst seit der Eurokrise oder der Präsidentschaft Trump scheint Populismus zu einem durch die Demokratien ziehenden Gespenst zu avancieren (Helmut Dubiel). Seine Klientel erstreckt sich vom Lager vermeintlicher wie tatsächlicher Modernisierungsverlierer über Globalisierungs- und Europäisierungsgegner bis hin zu jenen, die sozialen Abstieg befürchten. Sichtbare Konsequenzen wachsender populistischer Potenziale sind eine anhaltende Emotionalisierung der Politik, Irrationalitäten der politischen Kommunikation und die steigende Hoffähigkeit antipluralistischer Positionen. Das politische Establishment tut in Zeiten gesellschaftlicher, technologischer oder auch sicherheits- und umweltpolitischer Herausforderungen sein Übriges dazu: Denn populistische Chancen erwachsen auch aus begrenzten Problemlösungskapazitäten und mangelnder Orientierungsstiftung. Deswegen scheint der Boden für populistische Reflexe fruchtbar wie nie.


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