Welt(un)ordnung

Der neue Multilateralismus und die Klimakrise

17.02.2020 - 19.02.2020 / Tagung Nr. 8-1-20*


Fortbildung für Seminarlehrkräfte in Grundfragen Staatsbürgerlicher Bildung am Gymnasium in Kooperation mit der ALP Dillingen

Leitung: Michael Schröder / Gisela Becker / Johannes Schittler

Sekretariat: Alexandra Tatum-Nickolay, Tel: 08158-256-17

Anmeldung über die ALP Dillingen

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.


Der internationale Klimaschutz ist eine der größten globalen Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Die Durchschnittstemperatur auf der Erde steigt aufgrund der zunehmenden Konzentration von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre kontinuierlich an. Jedes der letzten drei Jahrzehnte war an der Erdoberfläche wärmer als alle vorangehenden seit 1850. Hauptursache für diese Veränderungen ist der Mensch, der den Treibhauseffekt über sein natürliches Niveau hinaus verstärkt. Die Folgen sind bereits heute nachweisbar: vermehrte Extremwetterereignisse, ein steigender Meeresspiegel, Artensterben, Wassermangel und Erosion der Böden. Der Klimawandel verändert auch die internationale Politik. In Afrika und Asien werden sich bestehende Probleme, wie etwa Nahrungsmittel- und Wasserknappheit, durch die Klimakrise verschärfen. Dies wird zu einer Bedrohung des Friedens und einer verstärkten Flucht und Migration führen. Kriege werden vermehrt um Wasser geführt werden. Diese Situation wird auch das Leben in Deutschland und Europa verändern.


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