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Lateinamerika zwischen politischen Spannungen und Stabilitätssicherung
In Kooperation mit dem Landesverband Bayern der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.
Leitung: Saskia Hieber / Carolin Maluck
Sekretariat: Maria Theresia Seebauer, Tel.: 08158 / 256-17
Die Tagung ist ausgebucht.
„Lateinamerika im Umbruch“, „Ein Kontinent im Abseits?“– so betiteln Dokumentationen und Veröffentlichungen eine Weltregion, die große Flächenstaaten, aber auch kleine Länder umfasst und an internationaler Bedeutung gewinnt. Koloniale Unterdrückung und Befreiungsbewegungen prägten einen Kontinent, der inzwischen seine demokratischen Transformationserfolge als Stabilitätsfaktoren einsetzt, sich aber sozialer Ungleichheit und der problematischen Sicherheitslage in einigen Gebieten stellen muss. Große klimatische und geografische Vielfalt zeichnen Regionen aus, die von außen als Tourismusziel oder Rohstoffquelle gesehen werden – zulasten der lokalen Bevölkerung und der Umwelt. Viele Länder Lateinamerikas sind durch ihre Bodenschätze und Exporte von Agrarprodukten Player auf den Weltmärkten oder spielen, wie Brasilien, in internationalen Foren (z.B. BRICS) eine wachsende Rolle in der internationalen Politik. Im Rahmen der Vereinten Nationen gewinnt die Region, nicht nur durch die Diskussion der Menschenrechtslage, immer größere Bedeutung.
