Radikaler Bruch?

Amerikanische Außenpolitik in der Ära Donald Trump

15.12.2017 - 17.12.2017 / Tagung Nr. 50-1-17


In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Kaiserslautern

Leitung: Anja Opitz / Lukas D. Herr / Marcus Müller / Jürgen Wilzewski

Sekretariat: Simone Zschiegner, Tel: 08158-256-47


"My job is not to represent the world. My job is to represent the United States of America." (Remarks by President Trump in Joint Address to Congress, US-Capitol, 28. Februar 2017) Die Wahl Donald J. Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika hat Beobachter im In- und Ausland überrascht. Bei seiner Amtsvereidigung am 20. Januar 2017 beschwor Trump mit dem Narrativ "America First" einen radikalen Bruch mit außenpolitischen Kontinuitätslinien der USA seit dem Zweiten Weltkrieg. Gerade aufgrund seiner außen- und sicherheitspolitischen und zum Teil inkohärenten Positionen sorgen sich viele Verbündete jenseits des Atlantiks und Pazifiks um die künftige Rolle der USA. Trumps Äußerungen und erste kontroverse Exekutiventscheidungen stellen auch eine Herausforderung für die amerikanische Demokratie und das Verfassungsprinzip komplementärer Kompetenzen und wechselseitiger Kontrollen dar.Ob Handelsprotektionismus, Bekämpfung des radikalen Islamismus, nukleare Rüstungskontrollpolitik oder die Beziehungen zu China und Russland: Blickt man auf die jeweiligen Politikfelder, so fallen Trumps widersprüchliche Narrative und Politikentscheidungen auf, die eine große Herausforderung für die internationale Politik bedeuten. Vor diesem Hintergrund erörtert dieses politikwissenschaftliche Symposium entlang unterschiedlicher Politikfelder, inwiefern ein radikaler Bruch mit seinem Amtsvorgänger Barack Obama stattgefunden hat: Welche Zielsetzungen hat Trump bisher realisieren können? Welche Ursachen gibt es für Kontinuitäts-/Diskontinuitätslinien und sind diese eher gesellschaftlicher oder systemischer Natur? Schließlich: Was bedeutet Trumps Wahl zum 45. Präsidenten der USA für die amerikanische Demokratie und die Zukunft der liberalen Weltordnung?


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