ASIEN-Akademie

China und die arabische Welt

20.11.2015 - 22.11.2015 / Tagung Nr. 47-8-15


In Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Leitung: Saskia Hieber / Hans-Georg Lambertz

Sekretariat: Ina Rauš, Tel: 08158-256-53


Anzahl und Intensität der Krisen und Konflikte im Mittleren Osten nehmen zu. Innenpolitische Krisen eskalieren zu regionalen Konflikten mit internationaler Auswirkung. China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, bezieht zwei Drittel seiner Öllieferungen aus der Region Persischer Golf/Arabisches Meer. Die Abhängigkeit von Energieimporten wächst - ungeachtet der eingebrochenen Wirtschaftsentwicklung. Welche Bedeutung hat die arabische und islamische Welt des Mittleren Ostens also für China? Gibt es eine neue chinesische Mittelost-Politik, oder geht es nur um Öl und Gas? Viel wird in die Beziehungen zwischen Peking und Teheran interpretiert. China verfolgt die Sicherung seiner Rohstoffversorgung mit strategischem Interesse und hat den Beziehungen zu arabischen Ländern bereits 2004 mit dem China- Arab States Forum eine prominente Plattform geschaffen. Eine neue Großmachtrolle, eine erfolgreiche und aktive Mittelostpolitik, scheint China aber nicht sichtbar zu gelingen. Nach sicherheits- und wirtschaftspolitischen Themenstellungen behandelt unsere Tagung auch gesellschaftspolitische und regionswissenschaftliche Bereiche wie die in China lebenden Muslime und die von Peking angenommene Terrorismusproblematik in der Nordwestprovinz Xinjiang.


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