Energiewende 2.0

Wege zu sauberen, sicheren und bezahlbaren Lösungen

22.11.2019 - 23.11.2019 / Tagung Nr. 47-6-19


In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung

Leitung: Manfred Schwarzmeier / Jonas Jarass

Sekretariat: Viktoria Aratsch, Tel: 08158-256-53


Der Klimaschutz ist - nicht erst seit Greta Thunberg und Fridays for Future - ein Zukunftsthema ersten Ranges und doch in der Umsetzung immer noch umstritten. Kaum bestreitbar dürfte jedoch sein, dass der Ausstieg aus den fossilen Energien für einen gelingenden Klimaschutz unerlässlich ist. Ohne "Energiewende" kein Klimaschutz! Doch häufig wird die Energiewende auf eine "Stromwende" verkürzt. Dann geht es "nur" noch um Windenergie-Anlagen und Photovoltaik, um Kohleausstieg und Strom-Trassen. So wichtig diese Themen sind, so verkürzt wäre es, die Energiewende darauf zu beschränken. Notwendig sind vielmehr auch eine "Wärmewende" und eine "Mobilitätswende". Das wird häufig genug "vergessen", weil gerade diese beiden Politikfelder ungemein schwierig zu bearbeiten sind. Unterschiedliche Interessenlagen z.B. bei Mieterinnen und Mietern sowie Immobilienbesitzern verhindern oft genug die notwendigen Investitionen in den Gebäudebestand. Und wie schwierig eine Mobilitätswende im "Autoland Deutschland" zu bewerkstelligen ist, ist jedem klar, der sich schon einmal mit Verkehrspolitik beschäftigt hat. Schließlich: Die notwendige Energiewende muss bezahlbar sein und soll nicht zu sozialen Verwerfungen führen. Die "Gelbwesten"-Proteste in Frankreich sollten diesbezüglich die politische Sensibilität erhöht haben.


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