Erfolgsgeschichte Arbeitnehmermobilität?

Deutsche und (süd-)osteuropäische Perspektiven

10.11.2015 - 10.11.2015 / Tagung Nr. 46-7-15


In Zusammenarbeit mit der InterKulturellen Akademie der Inneren Mission München / Diakonie in München und Oberbayern

Leitung: Andreas Kalina / Sabine Lindau

Sekretariat: SWOHLHAUPTER, Tel: 08158-256-0


In Deutschland bestanden lange Zeit Bedenken gegenüber der vollen Freizügigkeit für Arbeitnehmerin­nen und Arbeitnehmer aus den EU-Mitgliedstaaten, die der Union seit 2004 beigetreten sind. Sorge bereitete im Jahr 2011 so manch einem eine vermeintliche Billig-Kon­kur­renz aus Polen, die vor allem ungelernte Arbeitskräfte aus ihren Stellen in die Arbeitslosigkeit verdrängen würde. Zuletzt ging die sogenannte 'Armutsmigration' aus Rumänien und Bulga­rien durch die Presse. Auch hier wurden nicht selten Schreckensszenarien bemüht: für den Arbeitsmarkt und die Sozialsysteme. Wie sieht es aber heute aus, nachdem die Beschränkungen gefallen sind und erste belastbare Analysen möglich sind? Welche Konsequenzen hat die Arbeitnehmerfreizügigkeit tatsächlich für den bayerischen Arbeitsmarkt? Zu welchen Veränderungen ist es gekommen? Welche Potenziale, welche Herausforderungen zeichnen sich ab? Wie funktioniert die Integration jenseits der Berufssituation? Und umge­kehrt: Mit welchen ökonomischen, aber auch gesell­schaftlichen Herausforderungen geht die Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Herkunftsländer einher? Auf diesen Fragen aufbauend zieht unsere Tagung eine vorläufige Bilanz zu Erfolgen und Herausforderungen bei der Umsetzung der Freizügigkeit von Arbeitnehmerin­nen und Arbeitnehmern aus den östlichen und südöst­lichen Beitrittsstaaten. Neben der deutschen Perspek­tive soll exemplarisch auch die Sicht der neuen Mitgliedstaaten in Mittel- und Südosteuropa dargestellt werden.


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