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Aufsuchende Wissenschaftskommunikation
Anregungen aus sozialer Arbeit und politischer Bildung
Leitung: Kinza Khan
Sekretariat: Viktoria Aratsch, Tel.: 08158 / 256-47
Diese Tagung richtet sich an aktive und angehende Wissenschaftskommunikatorinnen und -kommunikatoren. Wir bitten bei der Anmeldung um eine kurze Begründung Ihres Interesses
Naturwissenschaft kennt sich mit Masse aus – nur leider theoretisch, nicht auf der Straße. Sozialwissenschaft geht gern ins Feld – und meint damit aber nur die eigene Studie. Geisteswissenschaft stellt lieber Fragen, als Antworten zu geben. Aber wen fragt sie eigentlich? Die Soziale Arbeit geht seit über 100 Jahren auf die Menschen zu, statt auf sie zu warten. Diese aufsuchende Arbeit war ein Vorbild für die Politische Bildungsarbeit, die mittlerweile viele mobile und niedrigschwellige Formate entwickelt. Auch die Museumspädagogik weiß aus langer Erfahrung, wie Wissen gut vermittelt wird. All das wollen wir auf der Tagung zusammenbringen und daraus Grundlagen für eine Aufsuchende Wissenschaftskommunikation entwickeln. Wir wollen auch diskutieren, wie Künstliche Intelligenz dabei unterstützen kann, einfach und verständlich zu vermitteln. Wir schauen auf konkrete Projekte aus unterschiedlichen Bereichen: Was hat sich bewährt? Woran sind wir gescheitert? Und was können wir daraus für die eigene Arbeit und die (Aufsuchende) Wissenschaftskommunikation eigener Inhalte lernen? Neugier ist keine Einbahnstraße – und die Freude am Verstehen gehört nicht denen, die schon fragen durften, sondern allen, die fragen wollen. Wichtiger Hinweis: Diese Tagung richtet sich an aktive und angehende Wissenschaftskommunikatorinnen und -kommunikatoren. Wir bitten bei der Anmeldung um eine kurze Begründung Ihres Interesses.
