Akademiegespräch am See

Bundeswehr und Gesellschaft - Auftrag. Wertedebatte. Zukunft in einer entgrenzten Welt

29.10.2015 - 29.10.2015 / Tagung Nr. 44-5-15


Leitung: Ursula Münch / Anja Opitz / Andreas Kalina

Sekretariat: Heike Schenck, Tel: 08158-256-46


Debatten über das Verhältnis zwischen Bundeswehr und Gesellschaft sowie über ihr (Selbst-)Verständnis in der freiheitlich-demokratischen Ordnung sind so alt wie die Bundeswehr. Und sie stellen sich umso mannigfaltiger dar, je komplexer und diffuser die sicherheitspolitischen Herausforderungen werden. Der ehemals vorherrschende Auftrag der Landesverteidigung wird durch breite sicherheitspolitische Aufga-benstellungen in einer entgrenzten Welt abgelöst, denen sich auch die Bundeswehr mit ihren Fähigkeiten und Kapazitäten stellen muss. Die so genannten Weißbücher nehmen auf diese sicherheitspolitischen Realitäten Bezug. Sie definieren die Interessen und Ziele der Bundesrepublik und leiten aus ihnen ein geeignetes Instrumentarium ab. Die Entstehungsphase des neuen Weißbuches wird erstmalig von einem öffentlichen Partizipationsprozess begleitet. Dessen Ziel ist es, das Weißbuch 2016 enger mit der sicherheitspolitischen Debatte in der Bun-desrepublik Deutschland zu verknüpfen. Das Akademiegespräch am See nimmt diesen Prozess zum Anlass und setzt sich mit der Frage ausein-ander, wie die bundesdeutsche Gesellschaft den Auftrag und die Rolle der Bundeswehr wahrnimmt und beurteilt. Gleichzeitig regt die Veranstaltung zu einer Diskussion über die Frage an, wie im Rahmen der Beziehung zwischen Gesellschaft und Bundeswehr ein gemeinsames Werteverständnis erreicht werden kann; schließlich ist gerade ein solches Wertefundament für die Zukunft unserer vernetzten Sicher-heitspolitik unerlässlich. Die bundesdeutsche Öffentlichkeit muss den Diskurs darüber führen. Die Akademie für Politische Bildung bietet dafür ein Forum.


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