Gewalt in Medien und Kultur

Im Spannungsfeld von Viktimisierung und Selbstermächtigung

03.11.2022 - 05.11.2022 / Tagung Nr. 44-2-22


Leitung: Kinza Khan

Sekretariat: Iryna Bielefeld, Tel: 08158-256-53


Am Ende des Jahres 2022 richten wir unseren Blick auf das Thema Gewalt und „Gewaltkultur“. Dieses Jahr wurde geprägt von einem Krieg in Europa und damit dem Wiederaufleben weltweiter politischer Fronten, von den Ausläufern einer Pandemie und einer andauernden Klimakrise. Welche Bedingungen fördern Gewalt, systemisch, politisch und gesellschaftlich? Was ist ein Trauma und was machen Traumata mit Mensch und Gesellschaft? Und wo begegnen uns subtile wie versteckte Gewalt im Alltag, in Kunst, Kultur und Medien? Unsere Expertinnen und Experten haben sich aus verschiedenen Perspektiven intensiv mit dem Überwinden von Gewalt beschäftigt. Sie haben wissenschaftlich analysiert, verarbeiten Gewalt und Frieden in künstlerischen Ausdrucksformen, liefern uns Antworten aus der Philosophie und Geschichte, sind selbst betroffen oder arbeiten im traumasensiblen Journalismus. Mit ihnen wollen wir nach kurzen Impulsvorträgen vor allem gemeinsam diskutieren und debattieren, Konzepte ausprobieren und sowohl gesellschaftliche als auch ganz persönliche Antworten finden auf die Frage, wie Gewalt sich manifestiert und wie sie überwunden werden kann.


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