Die EU zwischen Solidarität und nationalen Interessen

26.10.2015 - 30.10.2015 / Tagung Nr. 44-2-15*


Lehrerfortbildung mit der Akademie Dillingen

Leitung: Andreas Kalina / Barbara Keppeler

Sekretariat: Alexandra Tatum-Nickolay, Tel: 08158-256-17

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.


Die Europäische Union ist gegenwärtig herausgefordert wie kaum in ihrer bisherigen Geschichte. Die Staats­schulden­krise und mit ihr die Eurokrise schwelen nach wie vor. Die Flüchtlingsströme und die sie begleitenden Tragödien ver­deutlichen die Unzulänglichkeiten der Asyl- und Migrations­politik. Die instabile Lage in den Maghrebstaaten, die Uk­rainekrise sowie die Terrorakte des sogenannten Islami­schen Staats zeigen die Gren­zen der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik auf. Hinzu kommen die längst über­fälligen institutionel­len Reformen der Europäischen Union, die ein effekti­ves und demokratisches Regieren gewähr­leisten würden. Stattdessen wird immer mehr die Renaissance von Nationalismus in den Mitgliedstaaten deutlich. Das Spannungsfeld zwischen nationalen Interessen einer­seits und der Notwendigkeit europäischer Lösungsan­sätze und grenzüberschreitender Solidarität anderer­seits kulminiertDie Europäische Union ist gegenwärtig herausgefordert wie kaum in ihrer bisherigen Geschichte. Die Staatsschuldenkrise und mit ihr die Eurokrise schwelen nach wie vor. Die Flüchtlingsströme und die sie begleitenden Tragödien ver-deutlichen die Unzulänglichkeiten der Asyl- und Migrations-politik. Die instabile Lage in den Maghrebstaaten, die Uk-rainekrise sowie die Terrorakte des sogenannten Islamischen Staats zeigen die Grenzen der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik auf. Hinzu kommen die längst überfälligen institutionellen Reformen der Europäischen Union, die ein effektives und demokratisches Regieren gewährleisten würden. Stattdessen wird immer mehr die Renaissance von Nationalismus in den Mitgliedstaaten deutlich. Das Spannungsfeld zwischen nationalen Interessen einerseits und der Notwendigkeit europäischer Lösungsansätze und grenzüberschreitender Solidarität andererseits kulminiert Unser Lehrgang orientiert sich an europäischen The­men­feldern, wie sie der Lehrplan der 8. und 9. Jahr­gangsstufe vorsieht. Dabei nehmen die skizzierten, hochaktuellen Entwicklungen zentralen Raum ein. Im Fokus stehen neben den jüngsten institutionellen Re­formen durch den Vertrag von Lissabon insbesondere die Fragen nach der Stabilität, aber auch nach der Problemlösungsfähigkeit der Union. Erörtert werden ebenso die künftige Ausgestaltung des europäischen Integrationsprojektes sowie Ansätze einer europäischen Identität, die die Entstehung der notwendigen Solidarität befördern sollten. Der Lehrgang dient der Fachinformation und will Mög­lich­keiten des Transfers auf die unterrichtliche Situation bieten.


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