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16.10.2025 - 16.10.2025 / Tagung Nr. 42-7-25
iStock/peterschreiber.media

© iStock/peterschreiber.media

Akademie am Abend: Deglobalisierung und die Zukunft amerikanischer Hegemonie

Leitung: Kinza Khan

Sekretariat: Antonia Kreitner, Tel.: 08158 / 256-58

Die gegenwärtige Deglobalisierung markiert einen tiefgreifenden Wandel der internationalen Wirtschafts- und Machtstrukturen. Jahrzehntelang prägten die USA als treibende Kraft der Globalisierung die Regeln der Weltwirtschaft und sicherten ihre hegemoniale Stellung. Heute stehen sie jedoch vor neuen Herausforderungen: geopolitische Spannungen, Handelskonflikte, technologische Entkopplung und eine zunehmende Fragmentierung globaler Märkte. Der Vortrag untersucht die Ursachen und Dynamiken der Deglobalisierung und analysiert deren Auswirkungen auf die globale Führungsrolle der USA. Im Fokus stehen die politischen und wirtschaftlichen Strategien Washingtons, das Spannungsverhältnis zu China sowie die Frage, ob die USA ihre Dominanz in einer multipolaren Welt behaupten können. Abschließend werden verschiedene Zukunftsszenarien skizziert, die von einem partiellen Rückzug über neue Allianzen bis hin zur Sicherung technologischer Vorherrschaft reichen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Rolle der USA in der sich neu formierenden Weltwirtschaftsordnung zu entwickeln.