© iStock/Bulat Silvia
Zwischen Anpassung und Widerstand
Sozial-ökologische Transformation in der Regression?
In Kooperation mit dem DVPW-Arbeitskreis Umweltpolitik und Global Change
Leitung: Giulia Mennillo / Basil Bornemann / Antonia Graf / Marlene Kammerer / Henrike Knappe / Jens Marquardt / Dorothea Elena Schoppek
Sekretariat: Antonia Kreitner, Tel.: 08158 / 256-58
* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen sind daher leider nicht möglich.
Weltweit gerät Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik unter Druck. Die Erosion demokratischer Institutionen sowie der wachsende Einfluss populistischer und techno-autoritärer Regierungen schwächen umweltpolitische Ideen, Normen und Programme oder schaffen sie ganz ab. Vor dem Hintergrund einer kriselnden multilateralen Ordnung stellen sich Fragen demokratischer Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik und der politischen Aushandlung von Umweltverständnissen sowie gesellschaftlichen Naturverhältnissen neu. Soziale Bewegungen, NGOs, wissenschaftliche Netzwerke und transnationale Allianzen müssen sich in einem repressiven Umfeld behaupten. Zugleich birgt die Politisierung der sozial-ökologischen Transformation eine Chance: Statt einer Verengung auf technologischen Fortschritt und ökologische Modernisierung rücken globale Gerechtigkeit, sozialer Ausgleich und politische Ordnung in den Fokus. Auch Fragen demokratischer Partizipation und Repräsentation gewinnen an Gewicht. Die Tagung fragt nach Ursachen und Bedingungen regressiver Tendenzen in Politik und Gesellschaft, nach ihren Folgen für die Umwelt- und Klimapolitik und nach möglichen Auswegen. Neben institutionellen, ideellen, diskursiven und machtpolitischen Verschiebungen geht es um Strategien und Taktiken, mit denen verschiedene Akteure auf aktuelle Regressionen reagieren.
