Der (wirtschafts-)politische Einfluss des Ordoliberalismus

Denkformen und Netzwerke

09.10.2017 - 10.10.2017 / Tagung Nr. 41-1-17


In Kooperation mit dem Institut für Ökonomie, Cusanus-Hochschule Bernkastel-Kues und dem Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft, Johannes Kepler Universität Linz

Leitung: Michael Spieker / Walter O. Ötsch

Sekretariat: Antonia Kreitner, Tel: 08158-256-58


Die Tagung widmet sich der Theorie- und der Wirkungsgeschichte des deutschen Ordoliberalismus. Die Geschichte und die Bedeutung des Ordoliberalismus für die Politik, insbesondere die Wirtschaftspolitik (West-)Deutschlands wurden und werden gerade im Zuge der deutschen und europäischen Krisenpolitik bekanntlich sehr unterschiedlich interpretiert. Bei der Tagung betrachten wir den Ordoliberalismus als Denkkollektiv im Sinn von Ludwik Fleck. Ein Denkkollektiv hat zwei Seiten: eine kognitive und eine soziale. Dementsprechend fragen wir: Welche Denkformen zeichnen den Ordoliberalismus aus? In welchen Netzwerken und mittels welcher Netzwerke übten ordoliberale Ökonominnen und Ökonomen politischen und wirtschaftspolitischen Einfluss in (West-)Deutschland aus? Für welche geschichtlichen Phasen kann man für (West-)Deutschland von einer ordoliberalen (Wirtschafts-)Politik sprechen? Eine Studie, die auch Anlass unserer Tagung ist, zeigt einen nachhaltigen Einfluss von ordoliberalen ProfessorInnen und von Institutionen, die von Ordoliberalen aufgebaut worden sind. Wir laden Sie herzlich ein, darüber mit uns zu diskutieren.


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