Dekolonialisierung 1947-1963

24.01.2022 - 26.01.2022 / Tagung Nr. 4-1-22*


Lehrkräftefortbildung in Kooperation mit der ALP Dillingen

Leitung: Michael Mayer / Anja Opitz / Gisela Becker / Frank Menzel

Sekretariat: Sabrina Behnisch, Tel: 08158-256-46

→ Anmeldung über die ALP Dillingen, Online-Veranstaltung!

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.


Die deutsche Kolonialzeit wirft immer noch ihre Schatten bis in die Gegenwart, auch wenn sie kaum mehr präsent erscheint. Wer kauft nicht manchmal bei der Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler, kurz Edeka, ein? Oder hat man nicht manchmal den Eindruck, es sähe aus wie bei den Hottentotten, was auch immer darunter zu verstehen sein soll? Die aktuelle Debatte um das Humboldt Forum und die im dortigen Ethnologischen Museum gezeigten Exponate, die vielfach aus deutschen und europäischen Kolonien stammen, belegt zudem die gesellschaftliche Relevanz der Frage des Umgangs mit dem Kolonialismus. Unsere Tagung beschäftigt sich vordergründig mit der Phase der Dekolonialisierung, die vor 60 Jahren ihren Höhepunkt hatte. Gleichwohl lässt sich die Dekolonisierung nicht von der eigentlichen Kolonialzeit sowie den Folgen der Kolonisierung lösen. In diesem Dreiklang ist unsere Tagung verortet. Zugleich soll auch gezielt die Frage aufgeworfen werden, wie wir mit Folgen der Kolonisierung im Unterricht umgehen können.Neben Fachvortrag und Diskussion ist eine intensive Reflexion der Unterrichtspraxis unter didaktischen und methodischen Gesichtspunkten beabsichtigt. Erwartet wird eine aktive Mitarbeit bei der Vorbereitung einer schul- internen Multiplikation der Lehrgangsergebnisse.


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