1949 - 1989 - 2019

Eine Standortbestimmung des vereinten Deutschlands

27.09.2019 - 29.09.2019 / Tagung Nr. 39-3-19


In Zusammenarbeit mit dem Landesverband Bayern der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB), der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und der Europäischen Akademie Bayern

Leitung: Michael Schröder / Markus Gloe / Rupert Grübl / Birgit Schmitz-Lenders

Sekretariat: Alexandra Tatum-Nickolay, Tel: 08158-256-17


Vor 30 Jahren, am 9. November 1989, fiel in Berlin die Mauer. Mit den anschließenden Grenzöffnungen begann ein unaufhaltsamer Prozess hin zur Deutschen Einheit. Die wurde am 3. Oktober 1990 durch den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes völkerrechtlich besiegelt. Wir wollen bei unserer gemeinsamen Tagung die Ereignisse der Friedlichen Revolution in der DDR, die letztlich zur Deutschen Einheit geführt haben, Revue passieren lassen. Dabei steht auch die Frage nach der Bewährung des Grundgesetzes im 70. Jahr seiner Geltung im Mittelpunkt: Brauchen wir 30 Jahre nach dem Beitritt der DDR eine Verfassungsdiskussion? Und war es ein Fehler, sie 1990 nicht zu führen? Welche Erwartungen der DDR-Bürgerrechtsbewegung wurden erfüllt und welche nicht? Schließlich beschäftigen wir uns mit dem aktuellen Zustand der politischen Kultur im vereinigten Deutschland und den Gefährdungen und Herausforderungen für Demokratie und politische Bildung durch erstarkten Nationalismus und Populismus. Und auch der Blick von außen auf das vereinigte Deutschland und seine Rolle in Europa darf nicht fehlen.


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