Großbritannien und Europa

Der Brexit-Prozess und seine Folgen

19.09.2018 - 21.09.2018 / Tagung Nr. 38-2-18*


Lehrkräftefortbildung in Kooperation mit der ALP Dillingen

Leitung: Andreas Kalina / Gerhard Finster

Sekretariat: Viktoria Aratsch, Tel: 08158-256-53

Anmeldung über die ALP Dillingen

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.


Das Thema Brexit beherrscht die innenpolitische Diskussion in Großbritannien wie kaum ein anderes in der bisherigen britischen Nachkriegsgeschichte. Die Umstände, unter denen das Land nach über vierzigjähriger Mitgliedschaft die Europäische Union im März 2019 verlassen soll, sind bis heute weder ausgehandelt noch absehbar. Gleichwohl stellen das Brexit-Votum und der Austrittsantrag einen tiefen Einschnitt für das "Projekt Europa" dar, da mit ihnen das bisherige Paradigma der europäischen Integration – das Leitbild einer "immer engeren Union der Völker Europas" - endgültig überholt ist. Ebenso groß scheinen die Ungewissheiten für das Vereinigte Königreich selbst. Der Brexit spaltet das Land, bindet die politische Klasse und lässt Unternehmen, Wirtschaft und Finanzinstitutionen zunehmend Worst-case-Szenarien andenken. Wird der Brexit letztlich wirklich vollzogen? Und was heißt Brexit überhaupt? Was bedeutete ein "harter", was ein "weicher" Brexit für Großbritannien, für seine ökonomischen Aussichten sowie für seine innere Verfasstheit? Was bedeutete er für die Europäische Union, für die gemeinsame Sicherheitsarchitektur und die künftige Verfasstheit Europas? Ziel unseres Lehrganges ist es, die Umstände und Folgen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union zu beleuchten, die wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen für beide Seiten aufzuzeigen sowie nach der Rolle Großbritanniens in der internationalen Politik nach dem Brexit zu fragen. Der Lehrgang dient der politischen Bildung und ist fächerübergreifend angelegt (Englisch, Geschichte, Sozialkunde)


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