Tutzinger Journalistenakademie: 12. Tutzinger Radiotage

Umschalten im Kopf - glaubwürdig durch die Krisen

11.09.2016 - 13.09.2016 / Tagung Nr. 36-3-16


In Zusammenarbeit mit dem Projektteam Hörfunk der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Leitung: Michael Schröder / Berthold L. Flöper

Sekretariat: Alexandra Tatum-Nickolay, Tel: 08158-256-17

Die Tagung ist ausgebucht


Bisher hat das Radio die Veränderungen durch den digitalen Wandel relativ unbeschadet überstanden. Kein Wunder, denn Radio ist im Gegensatz zu allen anderen Medien schon lange ein mobiler Begleiter. Es bietet jederzeit Unterhaltung, Spaß und hintergründige Informationen an jedem Ort. Doch wie sieht es mit der Glaubwürdigkeit aus? Haben auch Radiojournalist(inn)en mit dem offenbar abnehmenden Vertrauen in die Medien zu kämpfen? Oder kann man gelassen auf Umfragen vertrauen, die zumindest dem Radio noch immer eine hohe Akzeptanz und Glaubwürdigkeit bei der Mehrheit der Bevölkerung attestieren? Fakt ist: Es ist längst nicht mehr nur Sender, sondern wird zunehmend auch selbst zum Empfänger. Eine Situation, der sich auch die Radiomacher(innen) stellen müssen. Wie meistern wir in Zukunft die Herausforderung, politisch und gesellschaftlich relevante Prozesse angemessen, transparent und verständlich zu begleiten? Während der 12. Tutzinger Radiotage setzen sich Radiomacher(innen) gemeinsam mit Wissenschaftler(innen) mit dieser Situation sowie mit politischen Inhalten auseinander. So wird die Berichterstattung über Geflüchtete ebenso im Fokus stehen wie die bevorstehende Bundestagswahl 2017. Das „Was“ der Berichterstattung ist natürlich nie ohne das „Wie“ zu diskutieren. Während der dreitägigen Input- und Workshopreihe entstehen inhaltliche Konzepte, die die verschiedenen Kommunikationskanäle stets mitdenken, damit Radio weiterhin spannend, relevant und glaubwürdig bleibt.dreitägigen Input- und Workshopreihe entstehen inhaltliche Konzepte, die die verschiedenen Kommunikationskanäle stets mitdenken, damit Radio weiterhin spannend, relevant und glaubwürdig bleibt.


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