Tutzinger Sommerakademie I: Demokratie neu denken

02.08.2021 - 06.08.2021 / Tagung Nr. 31-1-21


Leitung: Simon Faets

Sekretariat: Simone Zschiegner, Tel: 08158-256-47

→ Die Tagung ist ausgebucht!


In der globalisierten Welt sind Politik und Gesellschaft einem permanenten Wandel unterworfen. Angesichts vielfältiger Umbrüche und Krisenphänomene wie der Klima- und Flüchtlingskrise oder der COVID-19 Pandemie muss sich auch demokratisches Handeln stets neu bestimmen und hinterfragen. In der Praxis wie auch der Forschung wird dabei immer mehr darüber diskutiert, inwieweit das vorherrschende Modell der liberalen Demokratie dazu imstande ist, auf die aktuellen (welt-)gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu reagieren. Die Sommerakademie richtet den Blick vor diesem Horizont ausdrücklich auf neue und alternative Zugänge zur Demokratie: Was tragen postmoderne, postkoloniale oder radikaldemokratische Ansätze für ein heutiges Demokratieverständnis aus und welche Rolle spielen dabei Begriffe wie Zeitlichkeit, Emanzipation und Widerstand? Wie lässt sich von hier aus das Politische unter sich verändernden globalen Bedingungen philosophisch verstehen?


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