Verfolgung und Gewalt im Nationalsozialismus

15.01.2020 - 17.01.2020 / Tagung Nr. 3-2-20*


Lehrkräftefortbildung in Kooperation mit der ALP Dillingen

Leitung: Michael Mayer / Gisela Becker

Sekretariat: Antonia Kreitner, Tel: 08158-256-58

Anmeldung über die ALP Dillingen

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.


Ein "Sumpf von Blut und Verbrechen, in dem Deutschland zu versinken droht", sei der Krieg in der Sowjetunion. Mit diesen Worten wandte sich Thomas Mann im November 1941 in der BBC an die Hörer im Deutschen Reich. Er fügte hinzu: "Das Unaussprechliche, das in Rußland, das mit den Polen und Juden geschehen ist und geschieht, wißt ihr, wollt es aber lieber nicht wissen". Die NS-Gewaltpolitik war Teil des Regimes, die Menschen in Deutschland erlebten diese seit 1933, beteiligten sich daran, profitierten davon. Die Tagung widmet sich dieser Geschichte und fragt danach, welche Auswirkungen die Gewalt­erfahrung und die Beteiligung an Gewalt auf die Menschen – seien sie Verfolgte, Profiteure des Regimes oder mehr oder minder "Unbeteiligte" - in Deutschland hatte. Neben Fachvortrag und Diskussion ist eine Reflexion der Unterrichtspraxis unter didaktischen und methodischen Gesichtspunkten beabsichtigt. Erwartet wird eine aktive Mitarbeit bei der Vorbereitung einer schulinternen Multiplikation der Lehrgangsergebnisse.


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