China und die USA - Supermächte des 21. Jahrhunderts?

18.01.2016 - 22.01.2016 / Tagung Nr. 3-2-16*


Lehrkräftefortbildung mit der Akademie Dillingen

Leitung: Saskia Hieber / Barbara Keppeler

Sekretariat: Ina Rauš, Tel: 08158-256-53

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.


Das ehemalige Schwellenland China stellt nicht nur als neue Wirtschaftssupermacht eine Herausforderung für die alte Supermacht USA dar. Der Westpazifik hat durch die Inseldispute im Ost- und Südchinesischen Meer das Potential, ein neues Krisengebiet zu werden. Trotz "Pivot to Asia" und einer Vertiefung der Allianzen mit pazifischen Partnern Amerikas ist eine robuste militärische Rolle Washingtons nicht erkennbar. China ist wirtschaftlich erfolgreich, gehört zum Kreis der führenden Finanzmächte und wird in dem Begriff "Chimerica" schon fast auf Augenhöhe mit den USA gesehen. China ist allerdings, vor den USA, inzwischen der weltgrößte Umweltverschmutzer und Energieverbraucher. Die politischen Systeme, militärischen Fähigkeiten und wirtschaftlichen Potentiale beider Staaten werden in dieser Fortbildungswoche erörtert. Die Bedeutung der USA als Führungs- und Sicherungsmacht und die militärischen und politischen Engagements Washingtons weltweit sind auch mit problematischen Entwicklungen verbunden. Die innenpolitischen Herausforderungen und die Probleme aus der internationalen Finanzkrise lassen fast vergessen, welches erfolgreiche, auch kulturelle Sendungsbewusstsein von Amerika ausgeht. Es geht also auch um die "soft power", die Attraktivität von Systemen.


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