Die Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens

08.07.2022 - 09.07.2022 / Tagung Nr. 27-2-22


In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft e. V.

Leitung: Jörg Siegmund / Andrea Gawrich

Sekretariat: Alexandra Tatum-Nickolay, Tel: 08158-256-17


Die Regelungs- und Steuerungsfähigkeit von Demokratien steht angesichts der Pandemie, des Krieges in der Ukraine, des Klimawandels und weiterer Herausforderungen im Fokus einer breiten politikwissenschaftlichen Debatte. Alle diese Problemstellungen werfen fundamentale Fragen zur Zukunftsfähigkeit demokratischen Regierens auf: Wie prägen exogene Krisen demokratische Steuerungsfähigkeit? Wie wird sich der zunehmende Einfluss von Technik und Naturwissenschaften auf politische Entscheidungen auswirken? Inwiefern sind demokratische und plurale politische Systeme in der Lage, politischen Handlungsdruck in politische Handlungsoptionen zu transferieren und mit demokratischen Prozessen des Abwägens zwischen unterschiedlichen Prämissen und Präferenzen sowie mit demokratischer Kompromissfindung in Einklang zu bringen? Zu fragen ist ferner, ob sich der Spielraum des Politischen tatsächlich verkleinert hat, wie gelegentlich vermutet wird. Das Erfordernis, die Problemlösungsfähigkeit des Politischen neu zu denken, stellt sich dabei gleichermaßen auf staatlicher, regionaler wie globaler Ebene.


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