Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Frankreich

02.07.2018 - 06.07.2018 / Tagung Nr. 27-2-18*


Lehrkräftefortbildung in Kooperation mit der ALP Dillingen

Leitung: Michael Mayer / Gerhard Finster

Sekretariat: Alexandra Tatum-Nickolay, Tel: 08158-256-17

Anmeldung über die ALP Dillingen

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.


Tempora mutantur: Noch vor einigen Monaten wurde Frankreich als 'kranker Mann Europas' belächelt, scheinbar unfähig zur Reform, geplagt von Rechtspopulisten, wirtschaftlich schwächelnd. Deutschland dagegen wurde im In- und Ausland zum Modell für Stabilität, die Kanzlerin zur Verteidigerin der freien Welt stilisiert. Eine Präsidentschafts- und eine Bundestagswahl später hatten sich die so leichtfertig verteilten Attribute bereits wieder vertauscht. Nun erscheint das Frankreich Macrons als Land im Aufbruch, als Land, das die politische Führung in Europa übernimmt. Deutschland wiederum wirkt politisch weniger handlungsfähig, die Kanzlerin Merkel angeschlagener als zuvor. Derartige einfache Zuschreibungen, insbesondere aber ihre Volatilität belegen, wie wenig simple Etiketten letztlich verhaften. Grund genug, sich intensiv mit den jüngsten Entwicklungen der französischen Innenpolitik, aber auch mit den für Europa so zentralen deutsch-französischen Beziehungen zu beschäftigen.


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