Neue Welt - andere Politik?

02.07.2021 - 03.07.2021 / Tagung Nr. 26-2-21


In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft e.V.

Leitung: Ursula Münch / Florian Grotz / Jörg Siegmund

Sekretariat: Viktoria Aratsch, Tel: 08158-256-53

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"Was wir jetzt brauchen, ist für lange Zeit eine neue Normalität", sagte Vizekanzler Olaf Scholz im April 2020. "Neue Normalität" ist seitdem ein vielzitiertes Schlagwort, um die außergewöhnlichen politischen Maßnahmen während der Covid-19-Krise zu charakterisieren - zunächst verbunden mit der Hoffnung, dass man nach Zulassung eines wirksamen Impfstoffs schrittweise zur "alten Normalität" zurückkehren könne. Inzwischen zeichnet sich allerdings ab, dass die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Folgen der Pandemie längerfristiger Natur sind und einzelne Weltregionen, Staaten und gesellschaftliche Gruppen sehr unterschiedlich betreffen. Außerdem verstellt die ubiquitäre Präsenz der Corona-Pandemie den Blick darauf, dass sich die nationalen und internationalen Rahmenbedingungen politischen Handelns schon zuvor so stark verändert hatten, dass wir möglicherweise bereits in einer "neuen Welt" leben. Die 38. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft e.V. erkundet, welche Beiträge die Politikwissenschaft zur Bearbeitung der Herausforderungen leisten kann, die aus den skizzierten Veränderungen folgen. Wir freuen uns, Sie zu dieser Online-Tagung (Zoom-Meeting) zu begrüßen.


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