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Philosophie in der arabischen und islamischen Welt
In Kooperation mit dem Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt
Leitung: Laura Martena / Sarah Al-Taher
Sekretariat: Viktoria Aratsch, Tel.: 08158 / 256-47
Die Tagung ist komplett ausgebucht!
Die Philosophie der arabischen und islamischen Welt gehört zu den zentralen Traditionen der globalen Ideengeschichte – und ist doch im (europäischen) philosophischen Kanon noch immer wenig präsent. Die Tagung gibt einen historischen und systematischen Überblick von ihren Anfängen im 8. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In Vorträgen werden die verschiedenen Epochen, Konzepte und Denkrichtungen beleuchtet und in ihren Zusammenhängen dargestellt. Im Fokus stehen insbesondere Fragen der Metaphysik, Naturphilosophie und politischen Philosophie. Ergänzt werden die Vorträge von dialogorientierten Workshops, in denen ausgewählte Themen – etwa Anthropologie, Universalismus, Sprache, Willensfreiheit sowie das Verhältnis von Religion und Philosophie – vertieft werden. Neben der inhaltlichen und konzeptionellen Auseinandersetzung widmet sich die Tagung auch der Frage, wie diese Traditionen in Bildungs- und Vermittlungskontexten stärker sichtbar gemacht werden können. Welche neuen Perspektiven und Möglichkeiten können durch eine Beschäftigung mit der arabischen und islamischen Philosophie eröffnet werden? Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte für Ethik sowie an alle, die sich für Philosophie und ihre Geschichte, interkulturelle Perspektiven und philosophische Bildung interessieren. Spezifische sprachliche oder inhaltliche Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
