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21.05.2026 - 22.05.2026 / Tagung Nr. 21-3-26
iStock/Mlenny

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Putins Umbau Russlands: Welches Denken prägt das Land?

In Kooperation mit der Universität Rostock

Leitung: Laura Martena / Viktoria Bachmann

Sekretariat: Iryna Bielefeld, Tel.: 08158 / 256-53

Der gegenwärtige politische Umbau Russlands ist ein autoritär angelegtes Herrschaftsprojekt, das sich ideologisch legitimiert und historisch auflädt. Er lässt sich nur dann angemessen verstehen, wenn die ideologischen und ideengeschichtlichen Voraussetzungen von Putins Denken und ihre politischen Implikationen ernst genommen werden. Die Tagung legt diese ideologischen Grundlagen offen und rekonstruiert Putins spezifisches Bild der russischen Geschichte. In parallelen Workshops werden zentrale Bezugspunkte des russischen Selbst- und Europabildes anhand maßgeblicher Vordenker Putins herausgearbeitet und auf ihre Funktion innerhalb des autoritären Projekts hin befragt. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der politischen Realität dieses Umbaus. Anhand zentraler Politik- und Gesellschaftsfelder werden autoritäre Transformationen im Rechtswesen, im Bildungsbereich sowie in weiteren Bereichen der russischen Gesellschaft untersucht. Die Tagung richtet sich an alle Interessierten, die Russlands gegenwärtige Entwicklung über die tagespolitische Berichterstattung hinaus analytisch fundiert verstehen wollen.