Wissenschaftskommunikation in Zeiten von Wissenschaftsskepsis und Medienwandel

20.05.2021 - 21.05.2021 / Tagung Nr. 20-1-21


Leitung: Ursula Münch / Gero Kellermann / Andreas Kalina

Sekretariat: Simone Zschiegner, Tel: 08158-256-47

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Wissenschaftskommunikation ist ins Blickfeld der Politik geraten – spätestens seit Klimawandel und Coronakrise den öffentlichen Diskurs beherrschen. Die Erwartungen sind vielfältig. Die Politik erhofft sich von der Wissenschaft profunde Beratung und von der Wissenschaftskommunikation klare Vermittlung. Dabei bleibt offen, ob die Komplexität der Herausforderungen tatsächlich durchdrungen oder einfach das eigene Handeln legitimiert werden soll. Diese Dilemmata setzen sich fort: Für die Wissenschaft ist Kommunikation eine zusätzliche Aufgabe – neben Forschung und Lehre. Ihr Stellenwert für die wissenschaftliche Karriere gilt jedoch als niedrig. Auch in der massenmedialen Vermittlung steht Wissenschaftskommunikation im Spannungsfeld von Komplexität ihres Gegenstandes und dem Wunsch nach einfacher Verständlichkeit. Und schließlich hadert auch die von ihrem Wunsch nach eindeutigen Aussagen getriebene Öffentlichkeit mit den Ambivalenzen und Unsicherheiten, die sie vonseiten der kommunizierten Wissenschaft zu hören bekommt. Mit unserer Tagung greifen wir die im öffentlichen Raum wie politischem Betrieb diskutierten Sichtweisen und Dilemmata auf und fragen nach Herausforderungen und Möglichkeiten der Wissenschaftskommunikation.


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