Der demografische Wandel

Zukunftsfragen für Staat, Gesellschaft und Wirtschaft

10.05.2019 - 12.05.2019 / Tagung Nr. 19-6-19


Leitung: Andreas Kalina

Sekretariat: Viktoria Aratsch, Tel: 08158-256-53


Der demografische Wandel und die Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelten zählen zu den größten Herausforderungen der Gegenwart - und hängen zugleich eng zusammen: Denn die Bevölkerungsdynamiken infolge von Alterung, sich verändernden Generationenbeziehungen und Zuwanderung lassen sich nicht losgelöst von der gleichzeitig stattfindenden digitalen Transformation betrachten. So fordert der demografische Wandel unsere angestammte Gesellschaftsordnung heraus: Er zeitigt Effekte auf die Bevölkerungsstruktur, auf die Sozialsysteme und auf das Gesundheitswesen, auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaftskraft und nicht zuletzt auf das Stadt-Land-Gefüge. Zugleich findet diese Entwicklung unter den Bedingungen einer zunehmend digitalisierten Welt statt, wodurch gerade die Wechselwirkungen beider Umbruchmomente in den Fokus rücken: Inwiefern kann die Digitalisierung die demografiebedingten Herausforderungen abmildern? Oder verstärkt sie diese womöglich? Welche Folgen hat der demografische Wandel im digitalen Zeitalter für den Einzelnen als Privatmensch, aber auch als homo politicus? Wie wirkt er sich auf die Beschäftigungsstruktur und -verhältnisse aus? Welche Auswirkungen hat er auf die Qualifizierungsanforderungen und auf das Bildungssystem? Was bedeutet er für den Sozialstaat und für den regionalen Zusammenhalt? All diese Fragen verlangen nach Antworten von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft. Mit unserer Tagung wollen wir für diese Herausforderungen an der Schnittstelle von demografischer und digitaler Transformation sensibilisieren.


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