© iStock/Rawf8
Die Großmachtkonfrontation USA-China und ihre wirtschaftspolitischen Folgen
Lehrkräftefortbildung in Kooperation mit der ALP Dillingen
Leitung: Saskia Hieber / Gabi Rost
Sekretariat: Antonia Kreitner, Tel.: 08158 / 256-58
Anmeldung über die ALP Dillingen
* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen sind daher leider nicht möglich.
2025 ist ein entscheidendes Jahr in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen. In diesem Lehrgang sollen aktuelle und mögliche zukünftige Entwicklungen beleuchtet werden. Chinas Partei- und Staatsführung wird nach der jährlichen Sitzung des Nationalen Volkskongresses beweisen wollen, wie weit die Modernisierung einzelner Industriezweige mit der Kampagne „Made in China 2025“ gelungen ist. Zusätzlich steht die Frage, inwieweit Peking seinen globalen Einfluss erweitern kann, und die Möglichkeit einer Eskalation um die so genannte Taiwanfrage im internationalen Raum. Der 45. und 47. Präsident der USA, Donald Trump stellt die eigenen, nationalen Interessen in den Vordergrund und das internationale und Welthandelssystem in Frage. Gegenwärtig droht ein Zoll-, bzw. Handelskrieg. Die USA werden eine Form ihrer „Decoupling“-Politik fortführen, sich gegen chinesische Unternehmen und Produkte abzugrenzen und internationale Importe zurückdrängen. China strebt die Ausweitung internationaler Marktanteile an und muss gleichzeitig die eigene Wirtschaftsentwicklung stabilisieren. In der Außen- und Sicherheitspolitik ist ebenfalls mit Veränderungen zu rechnen. Peking ist auf viele Szenarien vorbereitet, auch auf chaotische Entwicklungen oder eine erratische Politik in den USA.
