Demokratiegefährder in Europa

11.04.2018 - 13.04.2018 / Tagung Nr. 15-3-18*


Fortbildung für Seminarlehrkräfte Sozialkunde am Gymnasium in Kooperation mit der ALP Dillingen

Leitung: Michael Schröder / Gisela Becker / Wolf Weigand

Sekretariat: Alexandra Tatum-Nickolay, Tel: 08158-256-17

Anmeldung über die ALP Dillingen

* Fester Teilnehmerkreis. Zusätzliche Anmeldungen nur nach Rücksprache mit dem Tagungssekretariat.


Die EU befindet sich in einer Vertrauens- und Demokratiekrise. Alte und neue populistische Parteien, die in einer Reihe von Ländern große Wahl- erfolge hatten, fordern einen teilweisen Rückzug oder einen Austritt ihres Landes aus der EU oder gar deren Auflösung. Solche Erosionstendenzen sind mittlerweile in vielen, vermeintlich stabilen Demokratien Europas zu beobachten. Gleichzeitig wächst die Zahl der Parteien und Politiker, die antidemokratische, antipluralistische und autoritäre Ziele propagieren und zum Teil auch schon in die Tat umgesetzt haben. In einigen Staaten haben diese Fraktionen im nationalen Parlament die Mehrheit und sind bereits an der Regierung beteiligt. Der demokratische Verfassungsstaat mit seiner Gewaltenteilung und freien Medien ist in unterschiedlichem Ausmaß in einigen ost-, südost- und südeuropäischen Staaten in der Defensive und auf dem Rückzug. Zusätzlich höhlen Korruption und Vetternwirtschaft die Rechtsstaatlichkeit aus.


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