Europa handelt: Die Außenhandelsbeziehungen der Europäischen Union

01.04.2016 - 03.04.2016 / Tagung Nr. 13-2-16


In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Europäische Integration e. V. (AEI)

Leitung: Andreas Kalina / Gabriel Felbermayr / Daniel Göler / Christoph Herrmann

Sekretariat: Heike Schenck, Tel: 08158-256-46

Eine Anmeldung ist nur noch ohne Übernachtung möglich


Die Europäische Union ist längst zu einem bedeutenden Akteur auf der weltpolitischen Bühne avanciert. Debatten über die Außenpolitik der EU fokussieren häufig das Feld der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, die Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik, mithin auch die Entwicklungszusammenarbeit oder die Klimapolitik. Die europäische Außenhandelspolitik wurde hingegen allzu oft vernachlässigt, obwohl gerade sie im außenpolitischen Handlungsspektrum der EU den Bereich darstellt, in dem die Integration nicht nur am weitesten vorangeschritten ist, sondern in dem die außenpolitischen Einflusspotenziale der Union auch am höchsten ausgebildet sind. Erst der schwelende Ukraine-Konflikt, an dessen Anfang (auch) außenhandelspolitische Fragen im Beziehungsdreieck EU-Russland-Ukraine standen, verdeutlicht auch öffentlich wahrnehmbar die Relevanz außenhandelspolitischer Aspekte, die bis hin zu Fragen von Krieg und Frieden reichen können. Ebenso rücken die gegenwärtigen Diskussionen um TTIP die europäische Außenhandelspolitik vermehrt ins Bewusstsein der breiteren Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund wendet sich unsere Tagung den aktuellen Entwicklungen in der europäischen Außenhandelspolitik zu. Welche Rolle spielt sie in der strategischen Ausrichtung der Außenbeziehungen der Union? Inwiefern oszilliert sie zwischen Multilateralismus und Regionalismus? Was sind dabei die jeweiligen ökonomischen Ursachen, Herausforderungen und Konsequenzen? Wie wird die "friedliche Handelsmacht EU" tatsächlich von außen wahrgenommen? Gefährdet oder begünstigt die Handelspolitik internationale Friedensbestrebungen? Welche entwicklungspolitischen Potenziale hat sie? Wir laden Sie herzlich an den Starnberger See ein, um gemeinsam mit unseren namhaften Gästen diese und weitere Fragen zu debattieren.


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