Komplexe Farbenlehre

Parteiensystem und Koalitionsmodelle im Wahljahr 2017

31.03.2017 - 02.04.2017 / Tagung Nr. 13-1-17


In Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen e.V.

Leitung: Ursula Münch / Jörg Siegmund

Sekretariat: Simone Zschiegner, Tel: 08158-256-47

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Die Tagung ist ausgebucht


Gut ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl ist deren Ausgang überraschend offen. Zwar gehört die prinzipielle Offenheit ihrer Ergebnisse zum Wesenskern freier und geheimer Wahlen, und auch der Ausgang früherer Urnengänge war nur selten deckungsgleich mit den Umfragen sechs Monate zuvor. Aber hier ist etwas anderes gemeint: Bei der Bundestagswahl 2017 konkurrieren so viele Parteien mit Aussicht auf Erfolg um die Mandate und schwanken die Umfragen so stark wie nur selten in der jüngeren Vergangenheit. Der Wahlausgang ist damit nicht nur grundsätzlich offen, er wird auch öffentlich so wahrgenommen. Das liegt zum einen am programmatischen und personellen Angebot der Parteien, am Grad ihrer Geschlossenheit, mit der sie bislang im Wahlkampf auftreten, und an den sich abzeichnenden Strategien, mit denen sie um Wähler werben. Die Ungewissheit resultiert zum anderen aus Veränderungen des gesellschaftlichen und politischen Umfelds, das den Wahlkampf und das Stimmverhalten konturiert. Und wenn man unter dem Ausgang der Bundestagswahl nicht nur die Mandatsverteilung im künftigen Parlament versteht, sondern auch die Regierungsbildung, dann liegt die konstatierte Offenheit sicherlich auch an institutionellen Faktoren, die die Entscheidung zur Bildung einer bestimmten Koalition mit beeinflussen. In unserer gemeinsamen Tagung nehmen die Akademie für Politische Bildung und die Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen alle diese Dimensionen in den Blick. Wir freuen uns, Sie am Ufer des Starnberger Sees zu begrüßen.


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