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Freiheit

Das große Thema der GEDOK-Ausstellung an der Akademie

Die diesjährige Ausstellung der Künstlerinnenvereinigung GEDOK in der Akademie für Politische Bildung steht unter dem Titel "Freiheit". 20 Künstlerinnen präsentieren ihre Werke, die bis Mai 2027 kostenlos in der Akademie zu besichtigen sind.

Tutzing / Kultur / Online seit: 15.06.2026

Von: Anna Berchtenbreiter / Foto: Anna Berchtenbreiter

Programm: Kultur am See: Gedok-Vernissage mit Artist Talk zur Jahresausstellung "FREIHEIT"

GEDOK-Vernissage mit Artist Talk zur Jahresausstellung "FREIHEIT"

Flickr-Galerie © Akademie für Politische Bildung Tutzing. Bitte klicken Sie auf das Foto, falls die Galerie nicht lädt. Sie werden zu Flickr weitergeleitet.

"Man muss sich um die Freiheit kümmern", fordert Akademiedirektorin Ursula Münch bei der Vernissage der neuen GEDOK-Jahresausstellung in der Akademie für Politische Bildung. Das Motto "Freiheit" fügt sich passend in das Programm zum 100-jährigen Jubiläum der GEDOK ein, das unter dem Leitgedanken "Sichtbar. Verknüpft. Frei." steht. In den Werken der 20 Künstlerinnen, die von Mai 2026 bis Mai 2027 in der Akademie kostenlos zu besichtigen sind, geht es um Kunstfreiheit und um das Freisein durch und mit Kunst. Die Wahl bewusst unbequemer Motive, ungewöhnlicher Themen sowie besonderer Stil- und Materialverbindungen prägt die Ausstellung.

Die GEDOK habe sich schon immer für die Freiheit in der Kunst und die Sichtbarkeit von Frauen eingesetzt, erklärt GEDOKmuc-Vorständin Margit Huber. Für sie steht fest: "Freiheit ist eine große Verantwortung für uns alle. Wir müssen daher die freiheitlich-demokratische Grundordnung verteidigen."

"The Soundtrack of Our Lives"

Zum 100. Jubiläum der GEDOK erlebten die Gäste der Vernissage eine ganz besondere musikalische Aufführung: Hanna Shcherbyna (Cello) und Penelope Spencer (Violine) beschäftigten sich in ihrer multimedialen Vorführung "The Soundtrack of Our Lives" mit dem Thema Heimat und Krieg und beleuchteten die verbindende Kraft der Kunst in unfreien Zeiten - untermalt u.a. von Werken Johann Sebastian Bachs.

Shcherbyna erzählt mit Bildern, Gedichten, Gesang und Videos von ihrer Zeit in der Ukraine. Spencer wiederum blickt auf die Geschichte ihrer Familie, beginnend mit den Erfahrungen ihrer Großeltern im Zweiten Weltkrieg in London und deren Emigration nach Neuseeland. Bachs Musik zieht sich als verbindender roter Faden durch beide Lebensgeschichten. Geräusche ihres Alltags - Bomben, abgeschossene Hubschrauber, Social-Media-Videos und Vogelgesänge - untermalen die musikalische Darbietung der beiden eindringlich.

Die beiden Musikerinnern sind außerdem am 19. Juni in der Himmelfahrtskirche in München zu erleben.

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