Zwischen politischen Spannungen und Stabilitätssicherung
Lateinamerika im Wandel
Wie wird sich Lateinamerika entwickeln? Und welche Rolle werden die USA und China dabei spielen? Darüber diskutieren Fachleute auf der Tagung "Lateinamerika zwischen politischen Spannungen und Stabilitätssicherung" vom 6. bis 7. Februar an der Akademie für Politische Bildung, in Kooperation mit dem Landesverband Bayern der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.
Tutzing / Einladung / Online seit: 19.01.2026
Von: Anna Berchtenbreiter / Foto: iStock/PeterHermesFurian
Programm: Lateinamerika zwischen politischen Spannungen und Stabilitätssicherung
"Lateinamerika im Umbruch" - so betiteln Dokumentationen eine Weltregion, die große Staaten wie Brasilien und Argentinien, aber auch kleine Länder wie beispielsweise El Salvador umfasst. Koloniale Unterdrückung und Befreiungsbewegungen prägten den Kontinent, der heute seine demokratischen Transformationserfolge als Stabilitätsfaktoren einsetzt, jedoch gleichzeitig mit sozialer Ungleichheit und Sicherheitsproblemen kämpft. Große klimatische, geografische und biologische Vielfalt zeichnen Regionen aus, die von außen als Tourismusziel oder Rohstoffquelle gesehen werden - zulasten der lokalen Bevölkerung und der Umwelt. Viele Länder sind durch ihre Bodenschätze und Exporte von Agrarprodukten wichtige Player auf den Weltmärkten. Hier schließen sich wichtige Fragen an: Wo steht Lateinamerika heute? Wird sich der Kontinent verändern? Und welchen Einfluss werden China und die USA ausüben? Diesen Fragen widmet sich die Tagung "Lateinamerika zwischen politischen Spannungen und Stabilitätssicherung" der Akademie für Politische Bildung in Kooperation mit dem Landesverband Bayern der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. vom 6. bis 7. Februar.
Lateinamerika im Wandel
Günther Maihold von der Freien Universität wirft einen Blick auf 2026 – ein Schicksalsjahr für den Kontinent. Über den neuen Rechtspopulismus in Lateinamerika spricht Thomas Kestler von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Die jüngeren Entwicklungen in Mexikos stellt Lothar Rast von der giz - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit dar. Und Andrés González von Politikum in Quito referiert über Ecuador und die Demokratie im Überlebenskampf.
Lateinamerika international
Monroe-Doktrin, Kuba, Panama: Einen Blick auf Washingtons außenpolitisches Interesse in Lateinamerika wirft Lisa-Marie Geltinger von der Universität Regensburg. Und Saskia Hieber von der Akademie für Politische Bildung erklärt Chinas Blick auf Lateinamerika.
Alle Infos zur Tagung "Lateinamerika zwischen politischen Spannungen und Stabilitätssicherung"
Die Akademie für Politische Bildung lädt vom 6. bis 7. Februar zur Tagung "Lateinamerika zwischen politischen Spannungen und Stabilitätssicherung" nach Tutzing am Starnberger See ein. Anmeldung und Programm sind online verfügbar.
