360° - Der sicherheitspolitische Jahresrückblick auf 2025
Ein Jahr globaler Herausforderungen
2025 war kein Jahr der Antworten, vielmehr erneut ein Jahr strategischer Verschiebungen. Wie stellt sich die sicherheitspolitische Lage Europas dar und was ist jetzt nötig, um inmitten globaler Umbrüche handlungsfähig zu bleiben? Darüber diskutieren Fachleute im Rahmen des zweiten sicherheitspolitischen Jahresrückblicks bei der Tagung vom 12. bis 13. Dezember an der Akademie für Politische Bildung.
Tutzing / Pressemitteilung / Online seit: 27.11.2025
Von: Anna Berchtenbreiter / Foto: iStock/pixbox77
Programm: 360° - Der sicherheitspolitische Jahresrückblick 2025
Die internationale Ordnung ist fragil, alte Sicherheiten tragen nicht mehr. Neue Bedrohungslinien entstehen im Schatten bekannter Konflikte, während sich im Innern Europas die Debatten um Wehrhaftigkeit, Resilienz und Verantwortung zuspitzen. Um Klarheit zu schaffen, lädt die Akademie zum zweiten Mal zum sicherheitspolitischen Jahresrückblick ein. Die Tagung "360° - Der sicherheitspolitische Jahresrückblick 2025" vom 12. bis 13. Dezember der Akademie für Politische Bildung analysiert, was Europas Sicherheit 2025 aus dem Gleichgewicht gebracht hat, und stellt die Frage, was jetzt nötig ist, um inmitten globaler Umbrüche handlungsfähig zu bleiben. Technologische Disruptionen, Klimasicherheit und gesellschaftliche Verteidigungsfähigkeit sind dabei mehr als Schlagworte: Sie markieren zentrale Spannungsfelder einer Zeit, in der Sicherheit neu verhandelt wird.
Lehren aus dem sicherheitspolitischen Jahr 2025
Welche Lehren wir aus dem Jahr 2025 ziehen können, diskutiert Martin Bialecki, Chefredakteur für Internationale Politik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. In einem Rückblick analysieren Christina Krause von der Konrad-Adenauer-Stiftung, Jan Busse von der Universität der Bundeswehr in München und Timo Graf vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, ob sich Europa strategisch entblößt hat, wo Ordnungsrahmen zerfallen und diskutieren über Fragen der Kriegstüchtigkeit. Für einen Narrativwechsel und sicherheitspolitischen Klartext argumentieren Anja Opitz von der Akademie für Politische Bildung und Steffen Hagemann von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau.
Ausblick auf sicherheitspolitische Trends
Wie viel Zukunft in unserer Sicherheit steckt, diskutieren Nico Gramez von takeKontrol und Wiebke Köhler von impactWunder, moderiert von Anja Opitz. Über Sicherheit in der Logik von KI, Daten und Systemen, sprechen Niklas Masuhr vom Defense AI Observatory der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und Raphael Bossong der Stiftung Wissenschaft und Politik. Kathrin Hess, Director Green Transformation & Defence der ManpowerGroup Deutschland, analysiert die Rolle des Klimas in der Sicherheitspolitik und wie geopolitische Realitäten die Zukunft der Arbeit formen. Martin Lammert vom Bundeswehrplanungsamt in Berlin argumentiert für Sicherheit als gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe. Einen Ausblick auf die sicherheitspolitische Lage der Zukunft bietet Konstantinos Tsetsos vom Institut für Strategie und Vorausschau METIS.
Alle Infos zur Tagung "360° - Der sicherheitspolitische Jahresrückblick 2025"
Die Akademie für Politische Bildung lädt vom 12. bis 13. Dezember zur Tagung "360° - Der sicherheitspolitische Jahresrückblick 2025" nach Tutzing am Starnberger See ein. Anmeldung und Programm sind online verfügbar.
Journalistinnen und Journalisten bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen. Gerne ermöglichen wir im Rahmen der Tagung persönliche Interviews mit den Referentinnen und Referenten.
Die Tagungsgebühr beträgt mit Übernachtung und Verpflegung 85 Euro (ermäßigt 50 Euro). Berichterstatterinnen und Berichterstatter zahlen keine Tagungsgebühr und wenden sich zur Anmeldung bitte an unsere Pressereferentin Anna Berchtenbreiter (Tel. 08158/256-86, a.berchtenbreiter@apb-tutzing.de).
Die Akademie für Politische Bildung
Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See ist ein interdisziplinäres Forum für Wissenschaft, Politik und Bildungsarbeit, ein Zentrum für politische Bildung sowie eine Forschungseinrichtung. Sie befasst sich mit aktuellen und grundsätzlichen Themen der nationalen und internationalen Politik, Verfassungspolitik, gesellschaftlichen Entwicklungen, Zeitgeschichte und politischer Philosophie. Vom Bayerischen Landtag 1957 als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründet, fördert sie politische Bildung überparteilich. Sie ist eine einzigartige Institution in der deutschen Bildungslandschaft. Direktorin ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch.
