Otto Kirchheimer-Preis 2025 für Ursula Münch
Ehrung für Verdienste in der Parteien- und Demokratieforschung
Akademiedirektorin Ursula Münch ist die Trägerin des Otto Kirchheimer-Preises 2025. Sie wurde am 13. November in Heilbronn für ihre "herausragenden Verdienste im Bereich der Parteien- und Demokratieforschung" ausgezeichnet. Die Laudation hielt die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Theresa Schopper.
Tutzing/ Heilbronn / Aus der Akademie / Online seit: 14.11.2025
Von: Anna Berchtenbreiter, Stadt Heilbronn Kommunikation / Foto: Stadtarchiv Heilbronn/B. Kimmerle
Der Otto Kirchheimer-Preis 2025 ging an Akademiedirektorin Ursula Münch. Die Politikwissenschaftlerin wurde am 13. November in Heilbronn für ihre "herausragenden Verdienste im Bereich der Parteien- und Demokratieforschung" ausgezeichnet.
Theresa Schopper, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, würdigte die Akademiedirektorin in ihrer Laudatio als Persönlichkeit, die unser Land und unser Gemeinwesen durch ihr Wirken und Handeln als Politikwissenschaftlerin und im Bereich der politischen Bildung seit vielen Jahren in herausragender Weise stärke und bereichere. Mit ihrem wissenschaftlichen Blick auf den Politikbetrieb schaffe sie Transparenz und Verständnis und analysiere und seziere den Politikbetrieb ebenso nüchtern wie messerscharf. Dabei verstünde sie es, ihre Erkenntnisse klar und verständlich anderen Menschen zugänglich zu machen. „Diese Art der Politikvermittlung ist für unsere demokratische Gesellschaft ungemein wichtig“, bilanziert Schopper.
In ihrem Festvortrag sprach Ursula Münch über "Die fragile Demokratie: Otto Kirchheimer und die Zukunft des demokratischen Verfassungsstaates" und bezog sich dabei auch auf aktuelle politische Herausforderungen in Deutschland und den USA.
Der Otto Kirchheimer-Preis erinnert an den 1905 in Heilbronn geborenen großen Parteienforscher und Staatsrechtslehrer Otto Kirchheimer. Der Preis wurde 2015 von Gudrun Hotz-Friese und Harald Friese gestiftet. Ursula Münch ist die sechste Preisträgerin, nach Ulrich von Alemann (2015), Oskar Niedermayer (2017), dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle (2019), Elmar Wiesendahl (2021) und Frank Decker (2023).
